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Prolog
Nein, die Urlaubserinnerung an Kenia waren doch Palmen, der warme indische Ozean, Fischen auf Thun oder Barrakuda, schöne Tauchgänge an faszinierenden Riffen und die unglaubliche Weite der Masai-Mara.
Wir haben sie noch gesehen, die Löwen in freier Wildbahn, Giraffenherden in der Weite der Serengeti und äsende Elefanten vor einer blutrot untergehenden Sonne.
 
Die Tagesschau zeigt derweil einen Bericht über das Tankerunglück vor Spanien.
 
Wie war das noch damals? Erinnerungen jagen vorbei.
Der Geruch von Fäkalien aus den Gassen - war da nicht so ein kleines bettelndes Kind am Reisebus, mit fiebrigen Augen und großflächigen Entzündungen an den Beinen?
Kriminalität, Korruption, Wachsamkeit in der Nacht... .
Ich erinnere mich an den Kegelclub aus Dortmund am Swimming-Pool, dessen Mitglieder sich aufführten, als wäre die Sklaverei noch nicht abgeschafft. An den freundlich lächelnden Kellner mit seinem morgendlichen "Jambo". Hat er nicht mit bloßen Händen die Zigarettenkippen aus den Aschenbechern der Touristen genommen? Wir haben ihm damals unsere Reiseapotheke geschenkt... .
War es Mitgefühl oder wollten wir nur unser Gewissen beruhigen?
Im Fernsehen sieht man die Bilder des Terroranschlags auf der Insel Bali.
 
Ich erinnere mich :
Nach über 20 Jahren chronischem Reisefieber, den Eindrücken vieler, heute nicht mehr so fremder Länder, anderen Mentalitäten, unterschiedlichen Religionen, Sitten, Gebräuchen und Hautfarben, kehren Emotionen und Erinnerungen oft wieder zurück. Träume gebaut aus unendlich vielen blauen Lagunen, farbenprächtigen Sonnenuntergângen, wiegenden Palmen im warmen Passatwind. Azurblaues, kristallklares Wasser, lauer Abendluft unter dem Kreuz des Südens und der unglaublichen Weite des pazifischen Ozeans.
 
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”