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Papayas, Palmen und Papageien
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entschieden wir uns, einen "Rain-Forest-Walk" zu unternehmen. Die Planung für diesen Trip übernahm ich selbst. Ehrensache... .
Hatte ich doch eine gute Detailkarte der Insel und den typischen Abenteuercharakter. Ich zeichnete den Weg in die Karte, in der dieser im Übrigen schon als Nature-Trail (2 hours) eingezeichnet war. Mit dem Auto fuhren wir gegen zehn Uhr morgens los und erreichten den Startpunkt gegen 12 Uhr. Allein die Fahrt war schon ein Stückchen karibisches Lebensgefühl. Das satte Grün, Lastwagen voller Bananenstauden, mit manchmal noch zusätzlichen zehn Personen auf der Ladefläche. Bunte Wellblechhütten standen am Wegesrand und überall freundliche Gesichter, die uns grüssten oder anlächelten.
Wir verschlossen die Autos, überzeugten uns noch einmal davon, nichts wichtiges zurückgelassen zu haben und stapften los.
Meterhohe Baumfarne, Lianen und ein dichtes Dach aus undurchdringlichem Grün erzeugten ein fast unwirkliches Dämmerlicht. Die fremdartigen gedämpften Geräusche taten ein Übriges, uns wie in einer fremden Welt zu fühlen. Es war heiß und stickig. Ein Treibhaus ohne Glas.
Der Weg war glatt und rutschig.
Die ersten Kilometer war der Pfad noch gut erkennbar und nach zwei Stunden Fußmarsch warteten wir schon durchgeschwitzt und durstig auf den Rückweg zum Parkplatz.
Allerdings hatte ich bei meiner Planung nicht mit einbezogen und sollte es auch erst viel später erfahren: Der sogenannte Rundweg war an mehreren Stellen durch einen Erdrutsch zerstört worden und nicht mehr als solcher erkennbar.
Durch diese Tatsache sind wir auf einem schmalen Pfad gelandet, von dem wir nach wie vor annahmen, dass es sich um den Rain-Forest-Walk handelte. Mit nur einem Liter Wasser für acht Personen setzten wir unbeirrt unsere Wanderung fort und hielten die Zeitangabe in der Karte für die bekannte karibische Zeit. (Komm ich heut nicht, komm ich morgen). Cool runnings.., ya man.
Um vier Uhr, nach vier Stunden Regenwald, 40º C und über 90 % Luftfeuchtigkeit, spürten wir aber doch die ersten Spuren der Erschöpfung. Die Mädels wurden unruhig und fragten alle fünf Minuten,
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Lichtbänder

Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”