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Papayas, Palmen und Papageien
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ja auch aus Deutschland. Diese Vorstellung von Inselbewohnern über den Rest der Welt haben wir sehr häufig in den entlegensten Winkeln der Welt wiedergefunden.
Unser Deutschland musste für sie auch eine Insel sein, auf der man sich kennt, mit Menschen, die ohne Scheuklappen noch aufeinander zu gehen und durch ein Lächeln Kontakte herstellen. Es muss für einen Ausländer in Lübeck allerdings eine große Überraschung sein, wenn ihn ein Einwohner auf der Strasse anspricht und ihn fragt, wie es ihm geht, wo er herkommt und ob er meine Freunde auf ein Bier einladen darf.
Nach einer Lokalrunde, die äußerste Anerkennung bei den Gästen auslöste, schrieb man sich meinen Namen und Adresse auf und sagte, ich müsste auf jeden Fall wiederkommen. Es ist so einfach, Land und Leute kennen zu lernen, man muss nur die Hotelanlagen verlassen und auf die Menschen zugehen. Selbstverständlich kann man dabei an die Falschen geraten, aber dies kann einem auch in einem vermeintlich sicheren Touristengetto oder in Hamburg in der Innenstadt passieren. Nach dem herzlichen Abschied aus der Marihuanahöhle ging es weiter zum Auto und um zehn Uhr waren wir alle heil zurück im Hotel. Dieser Ausflug war meine erste Erfahrung mit selbstorganisierten Trips in den Tropen. Die Erinnerung an das Gefühl, verschwindend klein in einer übermächtigen Natur zu sein haben wir jedes Jahr wieder gesucht und es gibt diese Ziele auf allen Kontinenten.
Negative Erfahrung mit den Einheimischen haben wir noch nie gemacht. Ermutigt durch die neuen Erlebnisse, beschlossen wir, noch eine größere Tour zu machen und buchten für uns acht Traveller einen Flug in die Grenadines, nach St.Vincent.
Der Bus brachte uns zum Domestic Airport nach Castries. Der Blick aus den Fenstern der kleinen Propellermaschine war atemberaubend.
Türkisfarbene Strände, die beiden dschungelbewachsenen Pitons, dichter, nebelverhangener Regenwald. Der Flug erschien uns viel zu kurz. Es ging schon wieder Abwärts.
Ganz dicht über dem grünen Teppich fliegend, war immer noch keine Landebahn zu sehen. Erst nach dem Überfliegen einer kleinen Bergkuppe setzten wir plötzlich auf und landeten direkt auf das Meer zu. Der Strand kam immer dichter. Neben der Piste lagen zwei abgestürzte Flugzeugwracks.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”