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Papayas, Palmen und Papageien
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Wir stiegen aus und der erste Weg führte gleich zu diesen Maschinen.
Welche Gedanken bei dem Anblick ausgelöst wurden, kann sich jeder denken. Der Tower des Flugplatzes war ein weiteres Highlight unserer Reise: Eine Holzhütte mit einer roten und einer grünen Lampe. Wenn die grüne Lampe brannte, handelte es sich bei der Landebahn um einen Teil der Inselstraße, bei Rot war der Flugbetrieb sichergestellt. Direkt am Ende der Landebahn war am Strand ein Teil des Wassers mit Netzen abgesperrt, in denen sich bestimmt zehn große HAIE tummelten.
Da ich 1986 noch keine Taucherfahrung in den Tropen hatte, wusste ich noch nicht, dass es sich ausschließlich um harmlose Ammenhaie handelte, die als Touristenattraktion dort eingesperrt waren. Für uns damals noch eine Steigerung des Abenteuergefühls. Heute eher eine Tierquälerei.
Wir entschieden uns eine Tagestour mit einem Trimaran zu machen, dessen Besatzung sich und ihre Dienste anbot. Wir segelten durch das traumhafte Gebiet der Grenadines, ließen uns von der Besatzung die Silhouetten der Inseln erklären und genossen das Robinsonfeeling, an einigen einsamen Stränden zu ankern, zu schwimmen und zu schnorcheln. Das Wasser war kristallklar und bot alle erdenklichen Farbtöne, die sich ein Stadtbewohner von der karibischer Inselwelt erträumen kann. Wir wurden an Bord mit Langustenschwänzen und karibischen Drinks versorgt und waren sogar stolz über unsere Visastempel im Pass. Diese Inseln sind oft nicht größer als eine Liegefläche aus schneeweißem Sand für zwei Personen und einen Sonnenschirm (so gesehen bei Sandy Island). Sie gehören sehr oft den Superreichen, Adligen oder sonstigen Prominenten. Prinz Charles hat sein Anwesen auf St. Vincent und Mick Jagger bevorzugt Mustique, genau wie die gerade verstorbene Prinzessin Ann.
Ganze Strandabschnitte und Teile der größeren Inseln sind "off limits". Die Einheimischen, die in ihrer Geschichte zu Tausenden als Sklaven in die Karibik verschleppt worden sind, arbeiten wieder nur in den Geschäften, Hotels oder sonstigen Anlagen. Der Grund und Boden gehört ihnen nicht und durch ihr verschwindend kleines Einkommen hat keiner eine Chance, sich mehr als nur das Auskommen für die Familie zu erarbeiten. Um so erstaunlicher die Freundlichkeit, die uns überall aus den Plantagen und kleinen Wellblechhütten entgegenschlug. Nur auf dem Marktplatz in Castries wurde Anke einmal "Whitey" zugerufen und eine Muskatnuss flog in ihre Richtung.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”