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Hier gibt´s keine Schlangen!?
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Eigentlich völlig einleuchtend, wenn unsere Erfahrungen in den nächsten zwei Tagen diese Äußerung nicht völlig widerlegt hätten.
Um 23 Uhr abends wurden wir von einem Askari zum Zelt eskortiert. Er warnte uns noch einmal eindringlich, auf eigene Faust nachts das Zelt zu verlassen und ließ uns in der Dunkelheit mit einer brennenden Kerze zurück. Wir genossen noch eine Weile die Kulisse aus den unterschiedlichsten Tierstimmen und löschten die Kerze. Dunkelheit, richtige Dunkelheit, so dunkel wie wir sie vorher noch nicht erlebt hatten. Die Stimmen der Tiere hörten sich plötzlich viel lauter an und vor allem viel näher. Wir meinten Löwengebrüll in der Ferne zu hören, ein Flattern über dem Zelt, schlurfendes Kriechen gefräßiger Krokodile.
Schon nach fünf Minuten entschieden wir uns, bei etwas Kerzenlicht auf die Stampede durchgehender Nilpferdhorden zu warten. Ich zündete die Kerze wieder an. Bianca sah plötzlich an der Zeltwand den Schatten eines Krokodils. Sie setzte sich erschrocken auf und bat mich, einmal nachzusehen. Jetzt weiß ich, woher der Ausdruck kommt, das Nachsehen zu haben... .
Das vermeintliche Krokodil war allerdings dann nur der Schatten einer Eidechse die es sich vor der Kerzenflamme bequem gemacht hatte.
Wir erwarteten noch in dieser Nacht den Besuch der Eltern dieses "Babykrokodils". An Schlaf war nicht mehr zu denken.
Irgendwann in der Nacht müssen wir aber doch eingeschlafen sein. Im Nachhinein war die Nacht ein schönes Abenteuer. Wir gingen erleichtert auf die Frühstücksterrasse. In Erwartung unserer Safari unterhielten sich die 15 Touristen lebhaft.
Plötzlich ein unerwarteter Tumult unter den Askaris, Köchen und Bediensteten. Einer rannte mit einem Knüppel los und zwei andere bewaffneten sich mit Macheten und folgten ihm eilig. Nach zwei Minuten kamen die Drei mit einer großen Schlange an einem Ast befestigt wieder zurück und freuten sich maßlos über ihren Jagderfolg. Wir begutachteten das Tier und uns wurde vom Ranger erklärt, dass wir das seltene Glück hatten, eine große Cobra zu sehen.
Wir waren über dieses vermeintliche Glück gar nicht begeistert und versuchten, die ganze Geschichte
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”