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Hier gibt´s keine Schlangen!?
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in das Lächerliche zu ziehen. Einige Witzchen wurden über hohe Lebensversicherungen gemacht, die nach einer Keniareise die Haushaltskasse des Hinterbliebenen aufbessern könnten.
Unsere beiden Jeeps warteten bereits vor dem Camp und bei Sonnenaufgang ging es los. Es war der eigentliche Eindruck, den wir heute als Erinnerung an Kenia bezeichnen.
Die unglaubliche Weite der Landschaft, die wilden Tiere, die sonst nur im Fernsehen oder aus Büchern bekannt waren. Galoppierende Herden, wilder Gnus, Giraffen, Gazellen und das Jagen und gejagt werden von dem wir aus Berichten Grzimeks und Sielmanns wussten. Den Höhepunkt des Tages bildete ein Rudel Löwen, dass ein Gnu gerissen hatte.
Völlig begeistert hörte man aus unseren Jeeps eine Weile nur noch das Pfeifen des Filmtransportes in den automatischen Kameras, das Klacken der Auslöser und die Zoommotoren einiger Videokameras. Das aufgeregte:"Helga, mach mal´n Picture!" aus unserem Urlaubsvideo ist mittlerweile zum Synonym für diese Reise geworden. Als sich ein dritter Jeep aus dem Dunst am Horizont löste und langsam größer wurde, beglückwünschten wir in Gedanken die anderen Touristen zu ihrem Glück, dieses einmalige Schauspiel beobachten zu können. Der Wagen hielt in vielleicht fünf Meter Abstand und zwei Köpfe schoben sich nach oben aus der Dachöffnung.
Wie glaubten, unseren Augen nicht mehr trauen zu können! Mitten in der Savanne trafen wir Rolf und Erdmute wieder. Wir hatten die beiden eine Woche vorher bei dem Ausflug in ein Massaidorf kennen gelernt und dort gemeinsam einen netten Tag verbracht. Aber sie hier wieder zu treffen, dass entsprach einem Sechser im Lotto.
Abends am Lagerfeuer trafen wir uns dann alle wieder und das Erlebte des vergangenen Tages bekam jetzt einen ganz besonderen Reiz durch die Phantasie des Einzelnen. Die Berichte wurden ausgeschmückt und angereichert. Wir saßen noch lange am Feuer und genossen die Atmosphäre der Großwildjäger, Abenteurer und Entdecker. Für uns war es eine laue tropische Nacht, für unsere Askaris war es richtig kalt. In Kenia war es Winter. Sie hüllten sich in Decken und zitterten um die Wette.
Wir starteten am nächsten Morgen noch in der Dunkelheit zur nächsten Safari und erlebten einen
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”