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Hier gibt´s keine Schlangen!?
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traumhaften Sonnenaufgang in der Savanne. Eine Gepardenfamilie wurde ausgiebig gefilmt und als dann noch ein ausgewachsener Elefant vor der blutrot aufgehenden Sonne gemütlich sein Frühstück einnahm, konnte sich unser deutscher Freund nicht länger zurückhalten. "Hey!" sprach er unseren pechschwarzen Fahrer an: "Can you drive mal ein bisschen weiter nach rechts, da is better background!" Wir staunten nicht schlecht über das soeben neuerlernte Englisch, als sich doch tatsächlich der Jeep in diese Richtung bewegte und der Fahrer vor dem jetzt besseren Hintergrund den Wagen stoppte. Er musste die Bitte richtig interpretiert haben und auch dieser neuenglische Satz unseres Freundes sorgt heute noch für Gelächter während unserer Reiseerzählungen.
Strauße zeigten uns, zu welchen Geschwindigkeiten sie in der freien Natur fähig sind, Geier und Hyänen taten sich an alten Kadavern gütlich und die Flut des Erlebten war nicht mehr zu bewältigen. Unser Fahrer erklärte uns jedes nicht bekannte Tier, jede Tierbehausung und jede Spur im Sand. Von der Speikobra bis zur anmutig, spielenden Mungofamilie konnten wir bis zu den Nashörnern alle Tiere beobachten, die wir aus Lehrbüchern mit Kenia in Verbindung gebracht haben. Mittags erreichten wir das vorher vom Ranger in den schönsten Farben beschriebene Buschcamp. An einem Fluss gelegen, in einem leicht hügeligem Gelände lag eine Lichtung, wie eine künstlich angelegte Plattform zum beobachten der Tierwelt. Ideal für eine Rast. Tische und Bänke standen schon bereit. Wasser in Kanistern wurde ausgeladen und man bemühte sich, uns einen Eindruck zu vermitteln, den auch Hemingway nicht besser hätte erleben können, nur mit dem Unterschied, dass dieser die Tiere vor die Flinte und nicht vor die Kamera nahm.
Die beiden Fahrer waren auch gute Köche und improvisierten einen ausgezeichneten Imbiss. Nach dem Genuss von einigen Tropfen kenianischem Ketchups blieb unserem Lübecker Freund allerdings für fünf Minuten die Luft weg. Die nächste halbe Stunde war ein lauter Dauerschluckauf die Folge. Sein Sohn Lars, testete den Höllenstoff auch, mit ähnlichem Ergebnis. Der kenianische Chilli ist mit weitem Abstand dass Schärfste, was wir jemals auf unseren Reisen gewürztechnisch getestet haben. Nach dem Essen, bei dem uns eine Pavianfamilie Gesellschaft leistete, konnten wir unsere Hände in einem großen ausgeblichenen Schädel waschen. In einem kleinen Schädel lag die Seife bereit. Die
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”