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Hier gibt´s keine Schlangen!?
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Unsere Erlebnisse mit den Massai, die sich auch den Hotelstränden nähern, war allerdings durchweg positiv. Ich kann mich noch gut an einen Handel erinnern, der dadurch zustande kam, dass ich unbedingt einen "original Massai-Speer" mit nach Hause bringen wollte. Die extra für den Verkauf an Touristen hergestellten Teile waren unwürdig, in unserem Haus einen Ehrenplatz zu finden. Ich ging wieder zu den Strandhändlern, teilte ihnen meinen Wunsch mit und sie sagten mir eine Vermittlung zu einem Massai zu.
Zwei Tage später wurde mir durch den Manager mitgeteilt, dass ein Kenianer in Stammestracht vor dem Hotel auf mich warten würde. Ich ging hinaus und tatsächlich, es musste ein hochgestellter Stammesangehöriger sein, zumindest hatte er einiges an Zeichen seiner Würde umgehängt, angehängt und aufgesetzt. In der Hand hielt er zwei Speere. Der eine sollte wohl meiner werden. Ich ging auf ihn zu, begrüßte ihn mit einem freundlichen "Jambo Buana" so wie es die Einheimischen auch mit uns machen, sagte also auch "Herr" zu ihm und fragte ihn mit einem "Habari?" wie es ihm geht. "Msuri sana!" sagte er, wohl wissend, dass sich mein Touristensuaheli mit Sicherheit mit diesen Phrasen erledigt hat, freute sich aber sichtlich über diese Art der Kontaktaufnahme. Der Strandhändler übernahm jetzt den Part des Dolmetschers und ich ließ fragen wie viel er denn für seinen Speer haben wolle. Er blickte mich von oben bis unten an. Ich überlegte schon, wie ich seinen mit Sicherheit überhöhten Preis runterhandeln könnte, da zeigte er mit einem Grinsen auf meine Schuhe. Es handelte sich um uralte, schön ausgelatschte Turnschuhe, an den ich zwar nicht besonders hing, besonders nicht drei Tage vor dem Ende unserer Reise, aber die Schuhe hingen schließlich an mir und ich wollte nicht barfuß zurück in die Hotellobby. Er ließ sich allerdings in keiner Weise beeinflussen oder auf Geld umstimmen. Es mussten meine Schuhe sein.
Ich fragte ihn über den Dolmetscher nach seiner Familie und wie viele Kinder er denn hätte. Jetzt war das Eis gebrochen. Er erzählte mir über seine beiden Kinder, dass seine Frau an Malaria litt und über das Problem, des Trinkwassers, dass krank mache. Mineralwasser kann sich aber in Kenia ein normal Sterblicher nicht leisten. Ich wollte ihm nach unserem Gespräch noch etwas Geld zustecken. Er lehnte höflich, wenn auch sehr bestimmt ab. So gab ich ihm aus Verlegenheit meine Sonnenbrille, ein
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”