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Swimmingpool nur für Superreiche
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Swimmingpool nur für Superreiche

Ein klares Nein! 1988 entschieden wir uns, unsere vier Wochen Jahresurlaub auf Mauritius zu verbringen. Den Zuschlag bekamen durch den günstigen Preis, die Air Seychelles. Es gibt auf Mauritius alle Arten von Unterkünften. Selbstversorgerappartements, Bungalows direkt am Meer und diese auch noch in den unterschiedlichsten Standards. Es gibt Familienpensionen und auch einfache Hotels. Eine Übernachtung mit Frühstück zwischen 50 und 100 DM ist leicht zu realisieren. Man kann selbstverständlich ohne Probleme auch 1000 DM pro Nacht für ein Zimmer im zum Beispiel Royal Palm Hotel bezahlen, in dem Prominente wie Prinzessin Stefanie oder unser Boris Becker ihren "Fünf-Sterne Urlaub" verbringen.
Der Spitzname für dieses Hotel ist aber Royal Calm, weil selten viele Gäste diesen Preis aufbringen können. Wir haben dieses Hotel besichtigt und für uns beide festgestellt, das diese Hotels mit Mauritius nichts zu tun haben. Es sind Enklaven für die Reichen, in denen diese durch bewaffnetes Personal von der Außenwelt abgeschirmt werden.
Immer mehr Personal als Gäste, bestimmt kein Urlaub für uns. Wir möchten uns frei bewegen und auch die Probleme und den "Way of life" der einheimischen Bevölkerung durch diese erfahren und erleben. Das Schöne an Mauritius ist, dass wie auf vielen anderen Inseln die meisten Strände vor den Hotelanlagen der Öffentlichkeit zugänglich bleiben, auch wenn die Anlage fest in der Hand von Gott Mammon sein sollte.
Wir haben oft eine günstige Unterkunft gewählt und wenn uns einmal nach Luxus war, haben wir den Strand eines Top-Hotels aufgesucht und die Angebote wie Wasserski, Tauchen, Parasailing oder auch nur den Pool gegen geringe Gebühr oder ohne Kosten mitgenutzt. Wir mieteten uns für die gesamte Zeit einen Jeep und hatten so die Möglichkeit, alle entlegenen Winkel der Insel zu erkunden. Zwei Freunde aus Lübeck, mit denen ich schon 1981 einen Urlaub auf Kreta verbracht habe und mit denen wir auch später noch in Malaysia und den Philippinen einige Abenteuer bestehen sollten, reisten mit uns. Mein Freund Axel war und ist ein begeisterter Angler und brachte seine gesamte Ausrüstung mit
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”