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Swimmingpool nur für Superreiche
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Ich hatte endlich nach sieben Jahren Taucherfahrung in Ostsee und Mittelmeer meinen Tauchschein in diesem Jahr in Lübeck gemacht. In der Tauchgruppe der Firma Dräger. Dort herrschte ein rauer aber herzlicher Ton und die Ausbildung und Prüfung nach CMAS-Richtlinien war beileibe nicht einfach. Jetzt hatte ich das erste Mal die Möglichkeit, zu erleben, dass es noch andere Paradiese gab. Diese liegen allerdings unter Wasser. Schon als kleiner Junge mit acht Jahren, faszinierten mich die Bücher und Filme von Hans Hass und Jaque Cousteau. Mein erstes Paddelboot nannte ich Kalypso, nach dem Schiff von Cousteau.
Die Entdecker und Abenteurer waren eigentlich meine Vorbilder als Kind. Abenteurer wie Hemingway und Taucher. Sie brachten mir die Welt unter Wasser nahe, ohne dass ich damals erahnen konnte, wie traumhaft die Farben und Formen in der Realität sind. Es ist fast unwirklich schön, schwerelos als Fisch unter Fischen in einem warmen Medium. Es ist ein Traum, sich einfach dahintreiben zu lassen. Man vergisst für eine Stunde die eigenen und fremden Probleme, Krisengebiete, Katastrophenmeldungen und was uns täglich sonst noch alles belastet. Bis dann der Luftvorrat zur Neige geht. Allerdings ist es für den Menschen eine sehr schnell tödliche Welt und jeder, der sich über die Bordwand rollt, muss sich immer vor Augen halten, welche Gefahren vom Tauchen ausgehen. Außer man hat Kiemen.
Nach jetzt über 600 Tauchgängen in tropischen Gebieten habe ich nur eine kleine Ahnung von dem, was alles passieren kann. Der Angriff eines Hais ist hier noch die geringste Wahrscheinlichkeit.
Ben Cadet nahm mich mit zum Checktauchgang in geringer Tiefe am Riff. Für mich war alles Neuland und meine Flasche war nicht wie in der Ostsee nach einer Stunde, sondern durch die Aufregung und die entsprechende Atemfrequenz in 30 Minuten leer.
Er hatte allerdings sehr viel Verständnis für mein Verhalten als Anfänger. Durch seine ruhige Ausstrahlung vermittelte er mir das Gefühl, mit ihm relativ sicher zu sein. Gleich bei dem ersten Tauchgang fütterte er eine Muräne und wir sahen große Schwärme Stachelmakrelen und Thunfische. Meinen ersten Barracuda erblickte ich gleich bei dem zweiten Tauchgang. Oder er mich?!
Ein einmaliges Erlebnis war es, eine Muräne, die sich in einem Fischernetz verfangen hatte, wieder in
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”