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Swimmingpool nur für Superreiche
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er uns am nächsten Abend zum Fischessen in das Hotelrestaurant einladen.
Es gab für uns keinen einzigen Grund, dieses nette Angebot abzulehnen, wir handelten aber noch zwei Flaschen Rotwein heraus. So genossen wir am nächsten Abend eine fantastische Auswahl einheimischer Fischspezialitäten. Vom gegrillten Barrakuda bis zum marinierten Thunfischsteak, vom leckeren Lobster Kreol bis zum Snapper a la Maurice war alles vertreten. Der Hit war wieder einmal die Nachspeise, ein Nest aus kandierten Zuckerfäden und in dem Nest Eier aus weißer und dunkler Mousse au chocolate. Delicious!
In einem Dorf an der Südküste trafen wir auf einen einbeinigen Fischer, der uns erklärte, dass er sein Bein durch einen Hai verloren hatte. Das war für uns allerdings etwas ungewöhnlich, schon gar an Bord des Fischerbootes. Es handelte sich um einen großen Makohai, den er nach langem Drill in das Boot gewuchtet hatte. Er nahm nach einiger Zeit leichtsinnigerweise an, dass der Hai das Zeitliche gesegnet hat. Doch in die Nähe der Zähne gekommen, um den Haken zu entfernen, verbiss sich das große Tier in sein Bein. Sein Kollege konnte zwar den Hai töten und ihn befreien, aber das Bein musste amputiert werden. Wir hörten der Geschichte fasziniert zu.
Er hatte mehrere Gebisse von Makohaien in seinem Haus, wahrscheinlich als Rache des kleinen Mannes. Ich überredete ihn, mir ein besonders schönes zu verkaufen. Es steht heute in meinem Büro. Ich konnte es rein beruflich nicht lassen, ihm einen goldenen Zahn zu machen. Als Zahntechniker nicht weiter schwierig, aber in diesem Haigebiss besonders wirkungsvoll.
Bianca interessierte ein großer aufgeblasener Igelfisch, der über dem Küchentisch des Fischers hing. Er war an einer dünnen Angelsehne befestigt und der Fischer machte ihn meiner Frau zum Geschenk. Er nahm ihn vom Deckenhaken und übergab ihn lächelnd.
Bianca fasste leider nur die Sehne, die dann bei der Übergabe riss. Der Fisch fiel mit den hoch aufgerichteten Stacheln auf Biancas Oberschenkel und blieb dort mit bestimmt zehn Stacheln stecken. Durch die Schmerzen griff sie mit beiden Händen nach dem Tier und hatte sofort zwanzig Stacheln tief in den Fingern. Jetzt fing das große Stachelsuchen an, denn diese waren in der Haut abgebrochen und schwer zu entfernen. Wir hatten große Angst, dass sich die Stiche infizieren würden und verbrauchten
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”