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Swimmingpool nur für Superreiche
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die mitgebrachten Salben.
Zum Glück ist bis auf den Schreck und den Schmerz nichts weiter passiert. Der Kugelfisch hängt ebenfalls in meinem Büro über dem Kiefer des Makohais.
Eines der Erlebnisse auf Mauritius, das ich als Schlüsselerlebnis bezeichne, ist mein erster Nachttauchgang. Ben fragte mich, ob ich noch einen zweiten Tauchgang am Außenriff machen wolle, er wäre einen Tag vorher mit Bernie draußen gewesen. Es kommen nachts momentan große Schildkröten in Ufernähe. Mir war nicht so wohl in meiner Haut, denn ich wusste wohl, dass Nachts nicht nur Schildkröten in Ufernähe kommen, wie unsere nächtliche Angeltour bewiesen hat.
Leider brauchte ich wohl gerade wieder meinen Adrenalinkick und sagte trotzdem spontan zu. Bianca war nicht so begeistert und zählte mir den ganzen Nachmittag auf, was alles passieren könnte.
Um 19 Uhr abends war ich am Steg und bereitete meine Ausrüstung vor. Die Unterwasserscheinwerfer waren aufgeladen und ich nahm sicherheitshalber den Haistock mit, den ich mir aus einem Nirostadorn und einer alten Angelrute in Lübeck gebastelt hatte. Dieser Haistock gab mir ein kleines Gefühl der Sicherheit, obwohl ein Hai sich bestimmt darüber totgelacht hätte.
So fuhren wir dann eine Stunde später in die Dunkelheit hinaus. Ben war ganz begeistert, da Neumond war und der Himmel nur leicht bedeckt. Jetzt folgte mein erstes Briefing im Dunkeln. Er erklärte mir, dass wir in 25 Meter Tiefe den Grund finden würden und am Außenriff zwischen 30 und 35 Metern ca. eine Viertelstunde bleiben könnten. Der Aufstieg zurück zum Boot, das an einem Felsen ankerte, lässt sich bis auf fünf Meter Tiefe durchführen, bis zur Ankerkette. Hier konnten wir dann die Sicherheitsstops während des Aufstiegs machen. Wenn es so dunkel ist wie heute, können wir auch ganz große Tiere sehen, meinte er aufgeregt und befestigte ein riesiges Tauchermesser an seiner Wade.
So etwas besaß ich leider 1988 noch nicht und fühlte mich wieder völlig unzureichend bewaffnet.
"Let´s roll!" rief Ben, nahm den Lungenautomaten in den Mund und ließ sich über die Bordwand fallen. Ich setzte mich auf die Reling, checkte noch einmal kurz meine Ausrüstung, hielt mit der rechten Hand meine Brille und mit der linken den Lungenautomat, fühlte mein Herz unter dem Neoprenanzug klopfen und ließ mich fallen.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”