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Swimmingpool nur für Superreiche
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schönen Strand ein kleines Toilettenhäuschen. Bianca öffnete die Tür und während sich die Tür wieder schloss, entdeckte ich eine fast zwei Meter lange Schlange, die es sich in der Türzarge bequem gemacht hatte. Als sich die Tür wieder öffnete, deutete ich Bianca, sich mir langsam und zügig zu nähern. Als sie uns erreicht hatte, zeigte ich ihr, was sie beim Betreten des Häuschens übersehen hatte. Es gibt zwar auf Mauritius keine Giftschlangen, aber dieses Tier war schon beindruckend. Seitdem inspiziert sie jede Toilette in den Tropen, bevor sie sich nicht sehr entspannt hinsetzt... .
Auf jeder Reise brauchen wir nur auf diese Begegnung zu warten. Es sind zwar immer andere Tiere, aber das Ereignis findet in jedem Fall statt.
Wir besuchten noch eine alte Zuckerfabrik und ein kleines zahntechnisches Labor im Süden der Insel. Es war schon ein Erlebnis, wie fortschrittlich Zahnersatz, made in Germany ist. Ich habe in der Folge eigentlich in jedem Urlaub ein Labor oder eine Zahnarztpraxis besichtigt.
Unser Zimmer im Hotel lag in einem schön gelegenen Haus mit vier Räumen auf zwei Etagen neben dem Haupthaus. Jedes Zimmer hatte einen großen Balkon und wir saßen oft abends noch bei einem Drink, dem Absacker mit Axel und Barbara zusammen und genossen die laue Tropenluft. Auch an jenem Abend, der unser Vertrauen in unsere Sicherheit auf Reisen sehr in Frage stellen sollte.
Wir gingen circa um 23 Uhr schlafen und verschlossen wie immer, sorgfältig unser Zimmer und die Balkontür. Gut ausgeschlafen erwachten wir gegen acht Uhr morgens und bereiteten uns geistig auf das Frühstück vor. Ich wollte noch das Frühstücksbüffet filmen und suchte vergeblich nach meiner Videokamera. Bei dieser Gelegenheit stellte ich fest, dass jemand in unserem Zimmer gewesen sein musste. In meiner Brieftasche waren zwei Fächer, eines für US-Dollar und Scheckkarten und eines für die Mauritiusrupien.
Diese waren nicht mehr da, nur noch Karten und Dollars. Die Tasche für die Kamera fehlte ebenfalls, nur das Ladegerät für die Akkus hing noch in der Steckdose. Beide Akkus lagen noch auf dem Nachttisch. Leider befanden sich beide Tapes mit dem Filmmaterial auch in dieser Tasche.
Mein Fotoapparat lag neben dem Kleiderschrank unter den Shorts, die ich am Vortag anhatte. Der Dieb musste ihn übersehen haben. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir aufgewacht wären,
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”