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Swimmingpool nur für Superreiche
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als der Dieb in unserem Zimmer war. Wir weckten schnell Axel und Barbara und berichteten aufgeregt über den Vorfall. Enttäuscht und wütend gingen wir zusammen zum Manager und riefen die Polizei. Diese traf auch nach einer halben Stunde ein und protokollierte den Vorfall. Im Hotel wollte man uns erst nicht glauben, denn beide Türen wiesen keine Einbruchsspuren auf. Es musste also jemand mit einem Schlüssel die Tür geöffnet haben.
Auch unsere Freunde konnten es nicht fassen, dass wir beide nicht aufgewacht sind. Es musste jemand sein der Zugang zu diesen Schlüsseln hatte, ein Mitarbeiter des Hotels. Ohne Ergebnis verließen die Polizisten das Hotel und wir gingen zurück in unser Zimmer. Plötzlich hörten wir Barbara rufen. Wir liefen sofort rüber in das andere Zimmer und Axel zeigte uns entgeistert, das Barbaras Brillenetui nicht mehr auf seinem Platz auf dem Nachttisch lag. Seine Lederjacke, die er auf dem Flug anhatte, war ebenfalls weg und ein großer Teil seiner Angelausrüstung. Wir liefen zurück in die Rezeption und berichteten von dem zweiten Diebstahl. Die Polizisten in der Wache sagten uns, wir sollten diesen Diebstahl direkt in der Wache protokollieren lassen und so fuhren wir gleich nach dem Frühstück nach Port Louis, der Hauptstadt von Mauritius.
In der Wache angekommen, verlangte man nach meinem Reisepass. Wir erzählten den Beamten von unserem Pech. Als alle Details niedergeschrieben waren, wollten wir unser Frühstück in der Stadt einnehmen und ich verlangte nach meinem Pass. Kein Pass mehr da! Einer der Polizisten musste Gefallen an den Visastempeln gefunden haben und ich hatte jetzt ein echtes Problem. Wir fragten nach der deutschen Botschaft und man teilte uns mit, dass die Botschaft in Antanarivo auf Madagaskar sei. Ohne Pass für mich nicht zu erreichen und wer sollte den Flug bezahlen? Jetzt wurden doch alle unruhig. Wir stellten nach einigen Telefonaten erleichtert fest, dass es ein Honorarkonsul in Port Louis gibt, der für uns zuständig sein könnte. Wie wir dann vor Ort schnell erfuhren, handelte es sich um einen Zahnarzt. Durch die berufliche Verwandtschaft kamen wir uns schnell persönlich näher und erfuhren, dass seine Tochter in Deutschland studiert. Ich überlegte nur, wie wir den Fall gelöst hätten, wenn wir nicht Englisch sprechen könnten. Weder in der Wache noch im Hotel sprach auch nur ein Angestellter Deutsch und deutsche Gäste waren auch Mangelware. Der Konsul hatte mehrere
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”