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Meine Frau isst Hundefleisch
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Wir warteten noch eine Weile, ob der Hai weiterziehen würde, aber er machte keine Anstalten zu verschwinden.Als unser Computer uns den ersten Deko-Stop anzeigte, tauchten wir Rücken an Rücken langsam am Riff aufwärts. Den Hai behielten wir im Auge und der Adrenalingehalt in unserem Blut sorgte für ein Kribbeln in den Fingerspitzen. Wieder einmal spürte ich mein Herz unter dem Neoprenanzug klopfen. Jeder Taucher weiß: Bleib ruhig, bewege dich langsam und spiel nicht die Beute.
Auf dem Riffdach angekommen, schwammen wir allerdings dann mit äußerster Kraft zum Strand zurück. Völlig außer Atem, konnten wir am Ufer kaum fassen, dass wir alle unsere Prinzipien über den Haufen geworfen hatten.
Als wir dann unsere Ausrüstung ablegten, war alles nur noch ein vergangenes Abenteuer. Wir wärmten uns in der Sonne auf und beschlossen, doch lieber den zweiten Tauchgang am Nasog-Point, einer in einem Kilometer entfernten Felsnase zu machen. Die Auskunft der Fischer in Boracay, dass es in diesem Gebiet keine gefährlichen Haie mehr gibt, war jetzt leider nicht mehr haltbar. Durch die lange Zeit auf dreißig Meter Tiefe war nur noch ein Tauchgang auf 15 Metern möglich, da wir noch zuviel Stickstoff angelagert hatten.
Wir konzentrierten uns jetzt auf kleinere Schönheiten des Meeres, aber unser Blick ging doch oft suchend in alle Richtungen... .
Vielleicht waren die Tauchgeschichten der vergangenen 22 Jahre der Anlaß für Bianca, im Jahr 1996 doch noch ihren Tauchschein zu machen. Heute begleitet sie mich auf Entdeckungstouren unter Wasser. Jetzt genießen wir die Unterwasserwelt gemeinsam.
 
Am Abend, zurück auf Boracay, testeten wir dann die kleinen Fressstände der "Local people", die am Strand einheimische Leckereien verkauften. Von Spanferkel mit Kräuterfüllung bis zum gegrillten Thunfischsteak war alles vorhanden. Wir suchten uns den Philippino aus, der unseres Erachtens den saubersten Stand hatte und den frischesten Fisch.
Das Essen war ausgezeichnet und als Getränk gab es wieder das sehr gute "San-Miguel Bier". Bianca
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”