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Meine Frau isst Hundefleisch
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war ein willkommener Anlass für die Familie, einmal wieder zusammenzukommen. Die Kinder planschten begeistert im Wasser und spielten mit unseren Taucherbrillen.
 
Allan, der Cousin Abrams, bemühte sich rührend um den gesamten Nachwuchs. Er ist 1993 mit einer Deutschen nach Berlin geflogen und hat dort zwei Jahre gearbeitet. Aber die Sehnsucht nach dem sonnigen Paradies Boracay wurde so groß, dass wir ihn 1996 wieder im Haus von Abram begrüßen konnten.
Die Philippinos gehen freiwillig nicht im Meer schwimmen und wenn in voller Bekleidung. Die Touristen werden oft belächelt, weil sie in dieses ekelig salzige Wasser steigen und auch noch braun werden wollen. Bräune gilt auf den Philippinen als abwertend. Nur Arbeiter sind braun, weil sie täglich der Sonne ausgesetzt sind. Die besser gestellten Landsleute versuchen alles, um nicht der sengenden Sonne ausgesetzt zu werden.
Mit diesem Picknick war die Freundschaft zur Familie Sualog endgültig besiegelt und heute, wo ein kleiner Teil Familie zu den Wohlhabenden der Insel gehört und viel Geld mit den Touristen und mit dem Verkauf von Land verdient hat, besitzt unser Abram eine der größten Villen. Aus Stein gebaut, mit Fernseher, CD-Player und Handy.
Das ursprüngliche Boracay ist heute nur noch Erinnerung. Die Wege wurden teilweise asphaltiert, die ersten Autos sind auf dem winzigen Eiland unterwegs und Telefax und Telefon gehören zur Grundausstattung des Jungunternehmers. Für die Einheimischen ist der Lebensunterhalt durch die Touristendollars fast unbezahlbar geworden. Ein Essen in einem schönen Restaurant lag 1989 noch bei fünf Mark für zwei Personen inclusiv der Getränke. Heute muss man für die gleiche Leistung schon 25-30 Mark rechnen.
Die Strände und das Landesinnere sind mit Müll verschmutzt und wir sind leider auch nicht ganz unschuldig an dieser Tatsache. Boracay ist aber auch jetzt noch ein Ziel in den Philippinen, das wir als Reiseziel empfehlen können. Die Menschen sind genau so freundlich geblieben und man findet immer noch eine Bucht, die menschenleer ist. Trotz Neckermännern und dem ersten Golfplatz auf
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”