Boracay ist ein Reiz geblieben: Die freundlichen Philippinos.
Leider sind überall auf Boracay viele Anlagen mit meterhohen Betonmauern abgetrennt und isoliert
worden, aus Angst vor Kriminellen, die durch das Geld der Touristen aus Manila angelockt werden.
Die kleinen und schmucken Bambuszäune kann man aber in den entlegeneren Inselteilen heute noch
finden, denn die meisten Touristen bleiben am Tage an ihrem Hotelstrand und entwickeln in der Hitze
keinen Forscherdrang. Wir bereisten in den kommenden Jahren andere Inseln der Philippinen, aber wir
beginnen jede Reise immer auf Boracay. Ein Treffen mit unserer gastfreundlichen Familie Sualog ist
Ehrensache.
Am letzten Tag unserer Reise wurde der kleine Thalmar geboren. Wir freuten uns mit der gesamten Familie.
Nhening hatte bis zum letzten Tag den Haushalt bewältigt. Einen Tag nach der Geburt stand sie schon mit
dem Besen vor ihrer Hütte und war wieder Hausfrau. In Deutschland unvorstellbar. Zum Abschied war die
ganze Familie an den Strand gekommen um "Auf Wiedersehen" zu sagen und "Come again!". Die Kinder weinten
und auch ich hatte eine belegte Stimme. Wir haben noch lange gewunken, während unsere Insel Boracay
immer kleiner wurde. In unseren Gedanken sehen wir oft den White Beach vor uns und die Palmen, die
sich im Winde wiegen.
