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Es gibt kein Bier auf Tioman
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das Geld dafür hätte.
In Kuala Lumpur fielen uns die modernen Wolkenkratzer und die Sauberkeit im Vergleich zu Manila auf. Junge Manager liefen mit Handys, die in Deutschland noch nicht verbreitet waren, durch die Gegend und das Geschäftsleben pulsierte.
Das Hotel hatte einem gläsernen Lift, der außen am Gebäude angebracht war. Wir wurden freundlich empfangen und die Zimmer waren erstklassig. Bianca war erschöpft von der Reise und ich ging gleich in die Stadt um meine obligate Polizeimütze zu organisieren. Diesmal ein voller Erfolg. Ein sehr netter Beamter aus dem Headquarter gab mir ein schönes Exemplar und fragte mich, ob er mir ein wenig die Stadt zeigen könne. Ich willigte ein und mit dem Polizeiwagen fuhren wir durch Kuala Lumpur.
Der Bahnhof sieht aus wie eine weiße Moschee. Die Highlights der Stadt wurden mir ausführlich erklärt. An den Ampeln und Kreuzungen freuten sich die Einheimischen sichtlich, dass es mal einen Europäer erwischt hatte. Sie dachten mit Sicherheit, ich wàre verhaftet worden. Am Abend zogen wir in das chinesische Viertel der Stadt und suchten nach einem geeigneten Restaurant. Kristina hatte Geburtstag und wollte die ganze Bande zum Essen einladen. Uns war aber nicht nach einem Edelrestaurant, wir wollten original chinesische Küche.
Ein tropischer Schauer näherte sich. Wir sahen wie in einer nicht sehr einladend wirkenden Kaschemme jemand sein Auto unter das offene Restaurant fuhr.
Mir erschien bei dem jetzt einsetzendem Platzregen die Lokalität gerade recht und wir suchten uns einem alten Holztisch am Eingang aus. Die ganze Familie des chinesischen Besitzers saß an einem runden Tisch in der Mitte des Restaurants und schaute uns ungläubig an.
Sie konnten wohl nicht begreifen warum wir in diesem einfachen Restaurant essen wollten, denn wir hatten uns alle landfein gemacht. Sehr freundlich wurden wir gefragt, ob wir eine Auswahl an typischen Gerichten haben wollen, wir stimmten zu. Das Essen war nicht schlecht, wir rechneten allerdings mit einer anständigen Hepatitis nach dem Genuss dieser Gerichte aus der schmuddeligen Küche. Kristina hatte sich ihr Geburtstagsessen etwas anders vorgestellt und war sichtlich böse mit uns. Die acht Chinesen vom Nachbartisch beobachteten uns die ganze Zeit. Durch die Auswahl an
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”