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Es gibt kein Bier auf Tioman
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sogenannten Tigerprawns, großen Garnelen, waren meine Finger reichlich klebrig geworden.
Auf der Suche nach einer Waschmöglichkeit sah ich auf dem Tisch meiner chinesischen Nachbarn eine große Schüssel stehen, mit einem Inhalt, der an Zitronenscheiben im Waschwasser aussah.
Freudig stand ich auf, ging hinüber und brachte meine Hände in eine günstige Ausgangsposition zum Händewaschen. Als ich sah dass der gleiche Inhalt in den Schälchen der Sitzenden war und ihre erschrockenen weit aufgerissenen Augen bemerkte, wusste ich plötzlich, welchen fatalen Fehler ich gerade machen wollte. Es handelte sich um das Abendessen der chinesischen Familie! Ich konnte gerade noch meine Hände zurückziehen und ein: "I´m very sorry!" stammeln. Jetzt kam der Wirt an unseren Tisch und brachte uns eine Schüssel mit klarem Wasser und sehr ähnlichen Zitronenscheiben. Die Stimmung im Restaurant war durch das herzliche Gelächter an unserem Tisch wieder hergestellt.
Auf der Insel angekommen, ging es mit einem Bus zum Langkawi Island Ressort, einem ziemlich großen und nicht besonders geschmackvoll eingerichteten Hotel. Der Preis für zwei Wochen Aufenthalt war aber unschlagbar günstig. Wir trafen uns beim Abendessen wieder.
Jeder hatte etwas an seinem Zimmer auszusetzen. Der eine hatte nur einen Blick aus dem Fenster riskiert und nicht, wie erwartet einen wunderschönen Blick auf den Strand und das Meer, sondern auf die hoteleigene Kläranlage. Bei dem Anderen war die Toilette verstopft und der Geruch im Zimmer nicht durch Parfum zu übertünchen. Der anschließende Gang zum Strand war deprimierend. Es war gerade Ebbe und der sehr verschmutze Meeresboden lag frei. Der Strand war grau, grobkiesig und schmal. Ich hatte mir einiges anzuhören, da ich den ganzen Urlaub für uns sechs geplant und gebucht hatte, war ich doch etwas verbittert.
Ich bin natürlich nicht im Vorwege hingeflogen, um mir die örtlichen Verhältnisse anzusehen. Die Stimmung war auf einem Tiefpunkt und auch nicht der nächste Tag am Pool konnte die Situation auflockern.
Wir lernten einen sehr netten Malayen kennen, der mit Handy bewaffnet an der Hotelbar stand und einen sehr beflissenen Eindruck machte. Er bot an, uns die Insel zu zeigen. Er besaß zu diesem Zweck einen modernen VW-Bus mit Air-Condition. Die Strände und die Landschaft entschädigten etwas für
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”