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Der bittere Zucker von Negros
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Bewusstsein, dass Nachts die großen Jäger nach Beute suchen. Die Akkus unserer Strahler waren leer, und nur der Blitzer und eine kleine Notlampe konnten jetzt noch Signale geben.
Bloß keine strampelnden Bewegungen, weil wir die Haie auf uns aufmerksam machen könnten. Unsere Uhren sagten uns, dass wir bereits eine gute Stunde im Pazifik treiben, als wir Lichtsignale in großer Entfernung sahen.
Wir hielten den Blitzer hoch und leuchteten mit der Notlampe in diese Richtung.
Zwanzig Minuten später saßen wir frierend im Boot und hörten uns die Geschichte des philippinischen Kapitäns an. Er sah noch vom Boot aus, wie sich unser Blitzer schnell entfernte, zog den Anker hoch und wollte den Motor starten. Leider sprang die Maschine nicht an. So musste er im Dunkeln an Land schwimmen und ein zweites Boot rufen, dass uns zu Hilfe kommen konnte. Bianca hatte schon lange auf uns gewartet. Die ganze Zeit hatte sie das ungute Gefühl, dass etwas nicht stimmen konnte. Sie wusste ja, wie lange man mit einer Flasche tauchen kann. Axel war sehr froh, dass er im Bungalow geblieben war. 1989 lernten wir einen guten Freund und Gönner von Abram kennen, der diesen bei dem Versuch unterstützte seine Selbstständigkeit auszubauen. Mel hatte uns schon damals eingeladen, ihn auf seiner Heimatinsel Negros zu besuchen. Abram sagte, dass es eine ganz große Ehre sei, von Mel eingeladen zu werden, denn schließlich ist er ja ein Millionär. Wir konnten nicht realisieren, was sich ein Philippino unter einem Millionär vorstellt und ob es sich nur um einen Pesomillionär handelt (US-Dollar - Peso = 1 : 24). Mel hatte sich bei Abram angekündigt und wohnte in seinem Anwesen auf Boracay. Bestimmt vier Bedienstete lasen ihm jeden Wunsch von den Augen ab. Wir waren eingeladen, etwas mit ihm zu trinken. So erfuhren wir, dass Mel adelige spanische Vorfahren hatte und seine Vorväter schon als Zuckerbarone auf Negros bezeichnet wurden. Sein vollständiger Name ist Manuel i Francesco. Er erzählte uns von dem Verfall der Weltmarktpreise für Zucker und der Not, die dadurch auf Negros ausgelöst wurde.
Die Guerillas leben in den Bergen von Negros und er muss sich und seine Familie schon bewachen lassen. Es hörte sich sehr abenteuerlich an. Als er seine Einladung wiederholte, sagten wir spontan zu, ihn in der nächsten Woche auf Negros zu besuchen. Ich konsultierte meinen Reiseführer und wir
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”