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Der bittere Zucker von Negros
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mir mit Axel den Spaß, uns hinten an die Aufbauten des Wagens zu hängen und die Bodenwellen "abzusurfen". Abram hat seinen Wagen später abgeholt und wir konnten erfahren, dass eine weitere Reparatur sich selbst hier nicht mehr gelohnt hat.
Zurück auf Boracay hatten wir noch viel Spaß mit einem schweizer Aussteiger, der sein Geld damit verdiente, seinen motorbetriebenen Lenkdrachen zu vermieten. Axel und ich übernahmen die ersten Runden im Rucksack des Piloten und es war ein irres Gefühl, in 400 Meter Höhe den Motor abzuschalten und segelnd über unsere Traumstrände zu gleiten.
Ich war sehr erstaunt, dass Bianca nicht nur den Mut aufbrachte, mit diesem zerbrechlichen Teil zu fliegen, sondern nach der Landung sogar noch begeistert zu erzählen.
Ich selbst hatte den letzten Flug während des Sonnenuntergangs. Die Farben der blutroten Strahlen über dem Meer sind ein bis heute gespeicherter Eindruck für mich. Axel hat es tatsächlich noch geschafft, seinen Tauchschein auf Boracay zu machen und wir haben einige schöne Tauchgänge gemeinsam erlebt. Am letzten Morgen auf Boracay ging ich schon früh mit meiner Kamera an den Strand, um den Beginn des dörflichen Lebens zu filmen. Weit entfernt des Dorfes standen Büsche an einem Steilhang. Um das Dorf besser fotografieren zu können, kletterte ich etwas höher.
Plötzlich raschelte es in den Büschen, keine fünf Meter entfernt. Ich dachte, die Kinder wären mir am Strand gefolgt und bewegte mich unauffällig auf die Sträucher zu, um sie zu erschrecken.
Dort angekommen riss ich die Zweige des Gebüsches auseinander und wollte gerade Buh oder etwas ähnliches rufen, als ich einem stattlichen Waran in seine schönen braunen Augen blickte. Das Tier war sehr groß, durch den Schreck noch wesentlich größer.
Eine große gespaltene Zunge fuhr aus seinem Schlund. Vor Schreck rutschte ich den ganzen Abhang hinunter, während die Echse genau so erschrocken den Weg nach oben wählte. Von wegen Kinder... .
Unser Abschied gestaltete sich diesmal in einem wesentlich größerem Rahmen, in dem Haus von Mel auf Boracay. Die ganze Familie Sualog war eingeladen, Pinky, Mel´s Familie und einige Freunde. Es
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”