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Mrs. Lewis bittet zu Tisch
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Nähe ihres Hauses. Zwei Tage später war dort ein Empfang mit Essen und Tanz. Für uns war es eine Ehre, dort anwesend zu sein. Wir würden sagen "Dort ging richtig die Post ab!" Wir tanzten bis spät in die Nacht und hatten viel Spaß mit den uns gänzlich unbekannten Gastgebern und Gästen.
Auf jeder Postkarte von Tobago und in jedem Reiseführer taucht der gleiche Steg und der gleiche Strand Tobagos in der Nähe des sogenannten Aquariums auf. Der Name "Pigeon-Point!" Wir beschlossen, diesen Strand nicht auszulassen und nahmen uns einen Tag Zeit dort zu schnorcheln und zu baden. Man konnte ein Boot zum "Aquarium" mieten. Wir genossen das relativ klare, türkise Meer und den strahlenden Sonnenschein. Mit dem Boot am Außenriff angekommen staunten wir allerdings nicht schlecht über die Dummheit der Regierung Tobagos. Jetzt sahen wir das erste Mal, dass doch Hunderte von Touristen auf Tobago leben. Wir hatten in der ersten Woche nicht einmal ein Hotel gesehen. Hier auf dem Riffdach liefen die Touris mit Badelatschen spazieren. Es wurde alles abgebrochen und mitgenommen, dass entfernt an eine Koralle erinnerte. Der Blick unter Wasser war deprimierend. Ein einsamer Ammenhai, der sich vor den Schnorchlern in Sicherheit bringen wollte, wurde gleich von bestimmt 10-15 Personen bedrängt. Korallen-Schnecken oder Muscheln gab es dort schon lange nicht mehr.
Die "People of T & T (Trinidad and Tobago)", wie sich die Einwohner selbst nennen, nehmen nicht viel Rücksicht auf ihre Natur. Wir haben überall kleine Mülldeponien und unkontrollierten Tourismus entdecken müssen. In der Nähe des Flughafens sind allerdings noch sehr schöne einsame Strände zu finden. Auf dem Rückweg von einem dieser idyllischen Plätze übermannte uns der Hunger. Wir stoppten noch einmal am Pigeon Point, dem Postkartenstrand Tobagos. Bei einem Snack kamen wir mit Einheimischen ins Gespräch und hatten schnell eine Gruppe diskutierender Menschen an unserem Tisch. Viel später als geplant, verließen wir die Gruppe und fuhren die 25 Kilometer zurück nach Scarborough. Kurz vor der Stadt merkte ich mit Entsetzen, das meine Foto- und Videotasche nicht mehr auf dem Rücksitz lag. Ich musste sie an unserem Tisch stehen lassen haben. An der nächsten Kreuzung wendete ich und fuhr die Entfernung in der halben Zeit zurück. Ein Glück, das es noch keine Radarkontrollen gab. Ich lief vom Parkplatz an den Strand.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”