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Mrs. Lewis bittet zu Tisch
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(Steilabfall), wollte ich unbedingt eine Gegenlichtaufnahme machen. Ich brachte die Kamera in eine günstige Position und wartete, ob die Fische, die sich in die Koralle zurückgezogen hatten, ihre Scheu vor der Kamera verlieren würden.
Hinter mir hörte ich nach einer Weile ein lautes Blubbern. Normalerweise wird dies als Signal des Tauchpartners verstanden, dass es etwas interessantes zu sehen gibt. Ich drehte mich um und erblickte: Das zähnestarrende Maul eines ausgewachsenen Barrakudas. In mir zog sich alles zusammen, denn Einzelgänger in dieser Größe können durchaus gefährlich werden. In meinem Schreck drückte ich versehentlich auf den Auslöser der Kamera. Durch den Blitz war wohl der Schreck jetzt auf Seiten des Jägers, denn mit einem schnellen Flossenschlag verschwand er aus meinem Blickfeld.
Tanki lachte später über meine Angst, aber ich glaube, auch er hätte einen kräftigen Adrenalinanstieg zu verzeichnen gehabt. Die Hoffnung auf ein Superfoto hat sich leider zerschlagen. Das Bild war hoffnungslos verwackelt. Der Zweite Tauchgang diente dem Füttern einer großen grünen zwei Meter Muräne. Tanki nahm einige Fische in einer Plastiktüte mit. Er lockte die Muräne aus der Höhle und fütterte sie von Mund "zu Maul". Dem nachzueifern wäre ein bisschen verwegen.

Ich persönlich halte nichts davon, Haie oder Muränen an bestimmten Standorten anzufüttern, um den Touristen eine Attraktion zu bieten. Außerdem sind schon einige Unfälle bei diesen Aktionen zum Beispiel auf dem Malediven bekannt geworden.
Die Zeit auf Carriacou neigte sich ihrem Ende entgegen. Wir können diese Insel, das klare Wasser und Tanki mit seinem neuen Ressort als Ziel in den Grenadines sehr empfehlen.
Auf dem Rückflug hatten wir noch sechs Stunden Zeit, um uns die Insel Grenada ein wenig anzusehen. Wir entschieden uns für St. George, die Hauptstadt. Unser Bargeld war durch den nicht eingeplanten Trip stark reduziert. Ich wollte noch etwas Bares mit meiner Eurocard besorgen. In der Filiale der Barclays Bank gab ich der Sachbearbeiterin meine Karte. Sie schob diese in ein Lesegerät. Nach einigem Hin und Her erklärte sie uns, dass die Karte nicht gedeckt sei und ich mich mit meiner Bank in Lübeck in Verbindung setzen sollte. Ich ging mit Bianca etwas irritiert in die nächste Telefonzelle und rief in der Landesbankfiliale in Lübeck an. Glücklicherweise war trotz Zeitverschiebung ein Gespräch
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”