Impressum     Copyright / Disclaimer
Die Mangos von Guimaras
Seite 95
Flughafengelände stand und wir als Transitpassagiere das Gelände hätten gar nicht verlassen dürfen. Die Fahrt war abenteuerlich. Wir fuhren mitten durch ein sehr desolat aussehendes Kernkraftwerk. Die Kühltürme hatten große Risse. Müll und verrostete Teile lagen zwischen den technischen Anlagen herum. Ein Glück, dass wir keinen Geigerzähler bei uns hatten... . Am Strand lagen unglaublich viele tote Fische.
In Taipeh angekommen, hielten wir vor einem großen Hotel, gaben dem Fahrer 20 Dollar und fragten an der Rezeption nach unserer Reservierung. Es gab keine Reservierung, eigentlich auch jetzt irgendwie logisch!
Der Name des Hotels war nur in chinesischen Schrift- zeichen am Hotel angebracht. Nach dem langen Flug etwas entnervt, bemühte ich mich sehr freundlich zu bleiben und sprach mit dem Manager. Dieser erklärte mir, dass die Stunde Fahrt vergebens gewesen ist und bedeutete uns, schnell wieder zum Flughafen zurückzufahren, wir könnten Probleme bekommen.
Das Taxi war natürlich schon lange weg und wir redeten mit Händen und Füßen, um jetzt Verhaltensmaßregeln für die Taiwanesischen Behörden herauszubekommen. Mit einem unguten Gefühl im Bauch verließen wir wieder das Hotel und fuhren eine Stunde zum Flughafen zurück. Der Beamte war zum Glück sehr nett und zeigte auf das Gebäude, das der Flughafenhalle gegenüber lag. Die Aufschrift prangte in riesigen Buchstaben: „Transit-Hotel-Taiwan!“ Völlig fertig von der langen Reise war unser erstes Bedürfnis jetzt nach einer Dusche und neuer Kleidung.
Das Fernsehprogramm war ausschließlich chinesischer Herkunft und die Dialoge in den Spielfilmen gaben reichlich Anlass zur Heiterkeit. Im Restaurant des Hotels wurden wir dann regelrecht abgefertigt. Keiner der Angestellten bemühte sich, Freundlichkeit an den Tag zu legen. Das Essen war völlig daneben. Ein Versuch, ohne irgendwelche kochtechnischen Fähigkeiten, die europäische Küche zu kopieren, war gescheitert. Man ließ uns deutlich spüren, nur Transitreisende für eine Übernachtung zu sein.
Am Morgen ging es gleich um acht Uhr weiter nach Manila. Die Hektik auf dem Flughafen bekamen wir nicht zu spüren, weil wir den Shuttle Service der Philippine Airlines zum nationalen Flughafen
Teil-5    94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  Ende
Symbol-vorwärts
Lokalführer für Graz

Rezeptsammlung der Aalener Kochbären
ständig neue aktuelle kostenlose Rezepte mit Bild.
Rezeptwahl nach Gruppen oder Themen.
Alle Rezepte von uns erprobt und leicht
nachzukochen. Viele schwäbische Rezepte,
große Spargelseite, Mehlspeisen.

Handyspiele
Symbol-zurück

Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
Home
Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”