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Die Mangos von Guimaras
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Das Haus hatte Abram bauen lassen. Es war groß genug für alle. Nicht zu vergleichen mit der kleinen Hundehütte, in der sie noch 1989 gewohnt haben.
Abram hatte uns zu einem Familientreffen am Abend in seinem neu erbauten Haus auf dem Hügel eingeladen. Nachdem wir unser Gepäck in unserem Cottage untergebracht hatten, begrüßte uns das ganze Team der Bungalowanlage. Überall konnten wir es hören: Heino und Bianca sind wieder auf Boracay. Abram´s Einfluss war gewaltig gewachsen und ich glaube, das er irgendwann in der grossen Politik seines Landes anzutreffen ist. Sein Haus war wirklich geschmackvoll eingerichtet. Alle technischen Dinge, die uns auch in Deutschland lieb geworden sind, waren dort vorhanden. Selbst Videorecorder, Fax und Telefon.
An den jungen Abram, der mit zerschlissenem T-Shirt bewundernd in das Okular meiner Videokamera schaute, erinnerte nichts mehr. Er besaß selbst einen Sony-Cam-corder und filmte jetzt die Begrüßung mit der Familie. Der Tisch war überladen mit philippinischen Spezialitäten und die gesamte Familie fand sich zu unserer Begrüßung ein. Nachdem wir unsere, gar nicht mehr so kleinen Mitbringsel verteilt hatten , hörten wir den neuesten Inseltratsch. Wir haben uns alle gemeinsam den Film angesehen, den ich in unserem neuen Haus während des Besuchs von Abram im vergangenen Jahr gedreht habe. Für die Kinder ein Erlebnis, zu sehen, wie es bei uns Zuhause aussieht. Bei der Betrachtung der Fotos, die ich 1989 von den Kindern gemacht habe, kam doch ein Gefühl auf, dass dieses Paradies gar nicht mehr so heil ist.
Als wir am Morgen das erste Mal zum Strand gingen, erkannten wir unseren „White-Beach“ kaum wieder.
Eine dicke Schicht grüner Algen verwehrte den Weg in das Wasser und wir empfanden den Strand eher als „Green-Beach“. Die Fäkalien tausender Touristen dringen ungeklärt Jahr für Jahr in den Sandboden und werden durch den Regen wieder in das Meer gespült, wo sie dann als Dünger für die Algen fungieren. Es war wirklich deprimierend, wie schnell eine Trauminsel durch den Massentourismus zum Alptraum für die Einheimischen werden kann.
Der Strom der Reisenden war schnell wieder abgeebbt, als der Strand grün wurde und die Preise
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”