Schlimmste.
Der Kellner wollte sie retten, kickte den Frosch aus dem Häuschen und beendete mit einem Tritt dessen
Leben. Dieses Geräusch war schlimmer als der Anblick des lebenden Tieres.
Wir wollten uns am morgen mit einem Fischerboot die umliegenden Inseln ansehen und starteten schon sehr
früh. Bianca hatte nicht sehr gut geschlafen, weil eine riesige Spinne ihr Netz direkt über unserem
Bett installierte. Der Gedanke, dass diese bis zur Bettdecke vordringen würde, lies sie nicht
einschlafen.
Einige schöne Strände wurden passiert und unser Bootsmann gab uns den Tip, zu einer kleinen Insel
zu fahren, die zwei Deutschen gehört. Wir waren interessiert und legten eine Stunde später an einem
traumhaft gepflegten Strand an. Im Hintergrund standen drei aus Bambus gebaute Häuschen. Eine
tropische Gartenanlage ließ keine Wünsche offen. Kaum hatten wir den Strand betreten, als ein
einbeiniger Philippino sehr schnell auf uns zu humpelte.
„It´s private, Sir,“ sagte er freundlich und ergänzte: „Not allowed to enter!“ Ich entgegnete, wir
wollen uns ja nur die schöne Gartenanlage ansehen und kämen auch aus Deutschland.
Sichtlich erleichtert gab er uns die Information, dass er der Hausverwalter der Besitzer sei. Die
Eigentümer waren aushäusig und wir können uns gern umsehen, wenn es uns interessiert. Seine Frau
wurde jetzt gerufen und unsere Besatzung verließ das Auslegerboot.
Auf der Terrasse wurde jetzt lebhaft diskutiert. Wir wurden durch die ganze Anlage geführt. Als ich
von einer ausgiebigen Schnorcheltour zurückkam, hatte unser Einbeiniger Housekeeper schon Früchte
gebracht und öff-nete einige Trinkkokosnüsse. Junge Papayas mit scharf gewürztem Essig rundeten
unser Inselfrühstück ab. Abram und Feli übersetzten uns alles, was er sagte. Einiges verstanden wir
trotz seines Kauderwelsch schon selbst. Mittags verließen wir dann dieses schöne Plätzchen und
landeten an einem Strand von Guimaras, von dem unser Bootsmann sagte, dass dort ein Brite eine kleine
Ferienanlage betreibe. So lernten wir hier Peter kennen, einen Aussteiger, der auf Guimaras zur
Ruhe gekommen war. Er lebte hier sozusagen als Großvater einer philippinischen Familie. Sein
bester Freund Mike, geboren auf Guimaras, ist viele Jahre mit ihm um die Welt gesegelt.
Die Bungalows waren auf einem Hügel in die Felsen gebaut. Wir konnten jeden Abend von unserer
