erschossen werden können.
Abends nahmen wir unser Mahlzeit zusammen mit Peter und der Familie von Mike ein. Abram erzählte uns
von den, auf der ganzen Welt berühmten und begehrten Mangos von Guimaras. Sie sind sooo süß und sooo
saftig. Sein Schwärmen kannte keine Grenzen. Von diesem Tag an gab es bei Mike jeden Tag Mangos und
Abram, der nie die Gelegenheit zum Essen ausließ, bekam auch immer seinen Löwenanteil. Er erklärte uns,
wie Mangos „geschlachtet“ werden und der Kern freigelegt wird. Was man für hervorragende Gerichte aus
Mangos machen kann und welche Heilkraft von Mangos ausgeht, wurde uns in ausführlich dargelegt.
Hätten wir ihm geglaubt, würde es bei uns zu Hause nur noch Mangos geben. Für uns war es ja wirklich
etwas Besonderes.
Peters Yacht machte einen traurigen Eindruck. Sie lag vor der Anlage in der Bucht und Peter erfüllte
mir nur zu gern den Wunsch, das Schiff näher zu inspizieren. Der Mast war bei dem Versuch abgebrochen,
das Unterwasserschiff von Muscheln und Algenbewuchs zu reinigen. Bei uns in Deutschland übernimmt
ein Kran die Arbeit und hier die Bevölkerung von einem ganzen Dorf. Bambusgestelle wurden
aufgerichtet und das 14 Meter lange Schiff in die Konstruktion an Land gezogen. Gleich bei dem
ersten Versuch fiel die „Kembali“ auf die Seite. Das war der Grund für den Mastbruch.
Ein Jahr sollte es dann dauern, einen neuen Mast aus Australien zu bekommen. Von innen war die
Kembali nett eingerichtet. Zwei geräumige Kabinen und vier Kojen im Gemeinschaftsraum. Die
Küche war gut ausgestattet und sogar Kühl- und Gefrierschrank waren vorhanden. Eine Idee war geboren.
Ich fragte Peter, ob er nicht im kommenden Jahr mit uns eine Tour zu der ursprünglichsten aller
Philippineninseln machen wollte.
Palawan der langgestreckten Urwaldinsel in der Sulusee. Ich war fasziniert von der Idee, einige
japanische Kriegsschiffe aus dem zweiten Weltkrieg zu betauchen, die in den Coron Islands 1944 von
den Amerikanern versenkt worden waren. Mir schwebte vor, diese Reise gemein- sam mit unseren
österreichischen und holländischen Urlaubsbekannten zu machen, die wir 1990 in Malaysia getroffen
haben. Peter war einverstanden und wollte einen „Special-Price“ für mich machen.
