die gastfreundlichen Menschen von Guimaras.
Der Abschied von Mike, seiner Familie und unserem sehr britischen Peter war äußerst herzlich
und sein Angebot, mit der Yacht Kemabali 1996 nach Palawan zu se-geln, finanziell mehr als
interessant. 3000 Dollar wollte er für zwei Wochen haben inklusive der Getränke und des Essens.
Durch drei Paare geteilt, ein Spottpreis für einen Segeltourn von 300 Meilen in zwölf Tagen.
Wir vereinbarten einen schriftlichen Kontakt und fuhren mit Mike zurück nach Iloilo. Am
abgesprochenen Treffpunkt im Hafen warteten schon Christopher und Junior um mit uns zurück
nach Boracay zu fahren. Christopher wollte die Küstenstraße im Westen nehmen, um uns noch die
Insel zu zeigen, auf der er seine Ferienanlage bauen wollte.
Zehn Stunden Fahrt planten wir ein und eine Übernachtung in einem Ressort in der Nähe seiner Insel.
Die Strände im Westen waren grau und nicht sehr einladend. Der Anblick einer Insel mit einem Berg,
der an den Zuckerhut Rios erinnerte, entschädigte für den großen Umweg. Der Weg mit dem Boot zur Insel
war sehr lang und meine Vermutung, dass sich kaum Touristen dorthin verirren, lag sehr nahe. Der Strand,
an dem irgendwann vielleicht seine Bungalows stehen sollen, war zwar schön, aber die Unterwasserwelt
war durch Dynamitfischerei komplett zerstört. Die kleinen Inseln vor der Küste Panays sind aber auch
im Westen sehr schön. Tourismus gibt es dort noch so gut wie gar nicht. Abends haben wir bis spät
in die Nacht in unserer einfachen Hütte Canasta gespielt und Junior hat sich einen Spaß daraus
gemacht, in dem kleinen Restaurant der Anlage große gekochte Krebse für uns Touristen zu zerbrechen,
um an das Fleisch zu kommen. Ich konnte nicht so schnell essen, wie Junior Krebsfleisch vorlegte.
Bei meinem Versuch ihm nachzueifern, scheiterte ich kläglich an dem Panzer der Tiere.
Am Morgen legten wir die letzten 150 Kilometer Richtung Boracay zurück. Die Fahrt führte uns an großen
Reisfeldern vorbei, badenden Wasserbüffeln und ursprünglichen Dörfern.
In Kalibo nahmen wir Abram´s Nachwuchs wieder auf. Unser philippinisch-deutscher Urlaub ging seinem
Ende entgegen. Christopher hat sich in der letzten Woche auf Boracay Thyphus eingefangen. Ein Beweis
für uns, dass unsere Impfungen vor den Reisen ihre Berechtigung haben. Aber er konnte
