setzten den Rest der Reise gemeinsam nach Boracay fort. Yvette und Hans aus Holland waren schon einen
Tag früher angereist und hatten ihren Bambusbungalow am White Beach auf Boracay bereits bezogen.
Die beiden begrüßten uns winkend am Strand, als sie unser Auslegerboot in der Abenddämmerung ausmachen
konnten. Der erste Kontakt mit der tropischen Sonne war ihnen deutlich anzusehen. Ein freundliches
Lobsterrot lachte uns entgegen.
Unser erster Weg führte uns sofort wieder zu unseren Freunden, der Familie Sualog und zu Nhening und
dem kleinen Heino. Zwei Kinder der großen Sualog-Familie sind nach Bianca, meiner Frau und nach mir
benannt. Wir sind sehr stolz, auf diese Art in der Erinnerung unserer Freunde zu bleiben.
Selbst heute, im Jahr 2003, schreiben wir uns regelmäßig. Nur das die Kinder dort heute das E-Mail
vorziehen, im Jahre 14 nach der Petroleumlampe... . Der kleinen Jing-Jing, damals vier Jahre alt,
bezahlen wir heute das Studium in der Universität von Ilo-Ilo auf Panay.
Heute heißt Sie Ajinah und ist 19 Jahre alt. Ein kleiner Beitrag, der ganz direkt hilft.
Am ersten Abend fand ein großes Familientreffen statt, zu dem wir alle als Ehrengäste eingeladen waren.
Nichts erinnerte mehr an das Boracay von 1989. Damals wurde noch mit einem Luftballon große Freude
ausgelöst, heute kann man noch gerade eben mit einem Glas Nutella Begeisterungsstürme hervorrufen.
Feli, Abram´s Frau hatte für uns die neue Karaoke-Anlage angeschlossen und sang uns ein paar
einheimische Lieder vor. Unsere kleine Jing-Jing war jetzt gerade elf Jahre alt geworden. Sie
tanzte zu der Musik der Karaokeanlage mit April, ihrer Cousine.
Wir waren alle schwer beeindruckt, von dem Wandel, der für diese Menschen mit dem Tourismus gekommen ist.
Abram, der sich mittlerweile stark politisch für die Insel Boracay engagiert, hatte für uns sechs
Baseballkappen mit seinem Firmenlogo machen lassen. Wir ließen uns gern als „Kembali-Crew“ von
unseren Freunden fotografieren und genossen den Aufwand, den die Sualog Familie für uns Ausländer
betrieben hatte.
Die halbe Inselbevölkerung sprach von unserer verrückten Seereise durch die piratenverseuchte
