Schiffsschraube zu erinnern, aber es könnte ein Teil der Befestigung vom Schaft sein. Tatsächlich!
Ich nahm sie mit und tauchte weiter. Zwei Meter entfernt, in einer riesigen Geweihkoralle sah ich
ein Blatt unseres Propellers. Es war rot lackiert. Nichts wie hin! Ich griff zu und zog die ganze
Schraube aus der Koralle. Der Weg zurück an die Oberfläche war nicht so einfach, wie ich glaubte.
Die Schraube war so schwer, dass ich immer wieder nach unten gezogen wurde. Die Luft war fast alle.
Ich sah ein paar Hände, übergab meine Last und wurde wie ein nasser Sack an Bord gezogen.
Alle waren begeistert. Ich ließ mich jetzt gern ein wenig feiern. Unser Problem war nur: Die Schraube
war an der Verbindungsstelle gerissen und nicht wieder zu befestigen. Wir mussten jetzt dringend jemanden
finden, der Kupferlot und ein Schweißgerät hat, der wie ein Weltmeister löten konnte und in der Lage
war, unsere Schraube ohne Unwucht wieder an der Welle zu befestigen. Nach unserem ersten Triumph machte
sich jetzt schnell eine gewisse Resignation bemerkbar.
Ich ließ mich mit meinem Freund Hans von July in das Dorf Coron fahren, um ein Restaurant für unser
Abendessen zu finden. Danach wollten wir noch die Tauchschule von Andy suchen, dem Besitzer eines
kleinen Dive-Shops und einiger Bambushütten. Er sollte uns zu den gesunkenen japanischen Kriegsschiffen
bringen. Schließlich wollten wir dann noch ein Boot organisieren, das den Rest der Crew von der Kembali
abholt. Coron City machte alles andere als einen ermutigenden Anblick. Schmutz, Bambushütten auf Pfählen
und der starke Geruch nach unzähligen Latrinen ließ uns unseren Appetit schnell vergessen.
Das Wichtigste war jedoch eine Werkstatt mit einem Schweißgerät. Wir fragten uns mühselig durch.
Englisch verstand kaum jemand.
Ich fand dann doch alles auf einmal und in einer Person. Wir sahen am Ufer ein Restaurant mit dem
einladenden Schild: A HOME FAR AWAY FROM HOME. Wir kletterten die baufällige Treppe außen am Gebäude
nach oben. Alle Häuser in der Lagune waren auf Stelzen gebaut und jetzt bei Ebbe roch man deutlich,
dass es so etwas wie Toiletten hier noch nicht gab. Ein guter Teil des Schlicks bestand aus menschlichen
Fäkalien.
Als ich die Tür des Restaurants öffnete, schlug mir ein undefinierbarer Geruch entgegen. Der
