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Seezigeuner in der Sulusee
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habe auch heute noch eine Gänsehaut, wenn ich über dieses Erlebnis nachdenke.
Unser zweiter Tauchgang führte uns zu einem Landungsboot, dass mit dem Bug auf fünf Meter Tiefe lag und mit dem Heck bei 25 Meter. So konnten unsere Ladys „Wrackschnorcheln“, während ich mit Klaus die Innenräume inspizierte. Bei dem Versuch, einen Lauf von einem Flakgeschütz anzuheben, scheuchte ich drei große Zackenbarsche auf, die bedächtig in einer aufgewirbelten Sedimentwolke verschwanden.
Man muss bei Tauchgängen in Wracks unglaublich auf-passen, dass diese Sedimente einem nicht die Orientierung nehmen. Für den hinter einem schwimmenden Taucher wird die Sicht massiv eingeschränkt. Außerdem liegt in und um diese Kriegsschiffe noch überall scharfe Munition herum.
Nach den Erlebnissen des Tages waren wir mächtig hungrig.
July, unser Koch und Bootsjunge hatte für uns alle schon eine hervorragende Mahlzeit vorbereitet. Die Zeit verging hier wie im Flug. Teilweise fühlten wir uns in der Zeit um 50 Jahre zurückversetzt. Es gibt in der Calamian Group mit Sicherheit noch viel zu entdecken. Ich glaube, durch die Schönheit der Inseln wird dieser Platz bestimmt sehr schnell touristisch erschlossen werden.
Der nächste Tag führte uns auf die Insel Coron. Hier leben noch Urvölker, die man doch besser in Ruhe lassen sollte. Es stehen Hinweisschilder der Regierung, welche Bereiche der Insel „off-limits“ sind. Unser Ziel war ein großer Süßwassersee auf Busuanga. Wir schleppten unsere gesamte Tauchausrüstung 300 Meter hoch auf den Kraterrand eines alten Vulkanes. Mit Bleigurt, Flasche und voller Montur.
Als wir über den Rand blickten, waren die Strapazen des Aufstiegs vergessen. Ein türkisfarbener Bergsee erwartete uns, ca. 40 Meter tief, mit heißen Quellen auf dem Grund. Die mit dichtem Dschungel bewachsenen Ufer und die Farbe des Wassers waren ein Traum. Unter Wasser setzten sich die Steilhänge fort. Kleine Grotten und Altäre waren wie in den weißen Kalksteinfelsen gehauen. Die Sichtweite unter Wasser betrug bestimmt 30 Meter.
In einem dieser Felsen war auf drei Meter Tiefe eine Art Tafelberg mit einem winzigen Plateau. Wir stellten uns auf den Stein, ließen die Luft aus der Tarierweste und sausten mit
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”