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Seezigeuner in der Sulusee
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Wir feierten eine kleine Party mit den neuen Biervorräten und Peter spendierte noch einen guten irischen Whisky. Dann brachte July das vorbereitete Essen. Es duftete verführerisch, Bianca öffnete hungrig den Deckel des großen Topfes und entschied sich spontan für ein belegtes Brot.
In dem Topf schwammen komplette Tintenfische mit Innereien und Fangarmen in ihrer eigenen blauen Tinte und schauten uns mit ihren großen toten Augen an. Der Anblick stoppte unseren Appetit sofort. Wir kosteten sehr zögernd und waren sehr erstaunt über den Geschmack. Lecker gewürzt, das Fleisch war sehr zart. Nach dem Essen hatten wir allerdings alle blaue Lippen und Zungen.
Zum Nachtisch hatte Helga noch ein wenig Marzipan für alle. Die Stimmung an Deck war wieder gestiegen und wir beschlossen, sehr früh morgens weiter nach El Nido zu segeln.
Der Wind war gleichmäßig und gut, wir erreichten unser Etappenziel eine kleine Insel zwischen Coron und der Nordspitze Palawans in der Abenddämmerung. In einer schönen Bucht standen einige Häuser am Ufer. Ich wollte noch schnell eine kleine Entdeckungstour machen. Ab in das Dingi und schnell noch einmal an das Ufer. Die Häuser schienen aus der Marcoszeit zu stammen, waren seit Jahren verlassen und zeugten von vergangenem Reichtum. Alle beweglichen Gegenstände waren entfernt und auch Holzteile zur weiteren Verwendung abgebaut. Wir durchstreiften die Gartenanlage, um einige Papayas mitzunehmen und angelten noch ein wenig, bis die Müdigkeit uns in die Kojen zwang.
Ein großer Barrakuda hat diesen Abend nicht überlebt und landete in unserer Gefriertruhe.
Die Inselwelt der Calamian Group ist wirklich sehenswert und außerhalb jeglicher Touristenrouten. Auf dem gesamten Weg nach Palawan haben wir nur ein einziges Schiff gesehen. Die Auslegerboote der Fischer begleiteten uns oft. Bei jedem der zahlreichen Treffen wurden wir freundlich gegrüßt und ein herzliches Lächeln war immer in den Gesichtern der Menschen zu finden. (Zugegeben, wir haben immer gezittert, ob sich nicht doch Piraten unserer Kembali nähern.)
Als am nächsten Nachmittag die Felsküste von Nordpalawan in Sicht kam, freuten wir uns schon sehr auf einen ausgiebigen Landausflug.
Wir ankerten an einem schönen Strand und prüften, wo wir am besten unsere Frischwassertanks füllen könnten. Ich hatte in Deutschland in einem Reiseführer eine kleine Insel mit Wasserfall und
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”