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Seezigeuner in der Sulusee
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Ankerbucht entdeckt und Peter meinte, dies wäre auch der letzte Halt auf dem Weg zum „Underground-River“ unserem letzten Ziel mit der Kembali.
Die Fahrt an der Küste Palawans, entlang dem nebelverhangenen Regenwald im Landesinneren und den Traumstränden im Vordergrund war ein unvergessliches Erlebnis für uns alle. Die freundliche, sehr aufgeschlossene Bevölkerung ließ unser Palawanerlebnis zur bleibenden Erinnerung werden. Wir passierten eine Landesenge und entschlossen uns in einem kleinen Fischerdorf mit dem Namen Liminangkong zu ankern. Das Wasser war voll mit riesigen Medusen und Feuerquallen. An Baden war nicht zu denken. Das Duschen musste wegen Wasserknappheit dann auch noch ausfallen und langsam gingen auch unsere mitgebrachten Nahrungsmittel zur Neige.
Wir hatten zum Beispiel: Leckeren Gouda aus Holland, eine mordsmäßig dicke Salami aus Österreich und eine Anstaltspackung Nutella aus Deutschland. Bei dem Gedanken, wie weit wir vom nächsten Supermarkt entfernt waren, fing der Magen an zu knurren. Jetzt mussten wir für die letzten fünf Tage doch noch alles rationieren.
Das Dorf Liminankong war uns schon fast zu ursprünglich. Die Häuser waren auf Stelzen in das Meer gebaut. Überall am Ufer liefen die Menschen zusammen und viele Augenpaare musterten uns skeptisch.
July fuhr mit dem Beiboot an Land, um noch einige Lebensmittel und frisches Obst zu ergattern.
Wir entschieden uns für die Nacht dann doch, eine Deckwache einzurichten. Viele Boote mit den sogenannten Seezigeunern fuhren neugierig dicht an der Kembali entlang.
Diese Menschen leben und schlafen mit der ganzen Familie auf einem Auslegerboot. Eine kleine Feuerstelle glimmt in einem gusseisernen Gefäß und die Fische, die am Tage gefangen werden und nicht zum Eigenverbrauch bestimmt sind, werden auf dem Markt gegen Früchte oder Haushaltswaren eingetauscht. Ein paar ganz Neugierige legten an unserer Kembali an und wollten die Eindringlinge doch etwas näher kennenlernen. Bianca verteilte wieder Luftballons an die Kinder. Ich gab dem Boss der Sippe ein paar Kugelschreiber und ein Einwegfeuerzeug. Schnell hatten wir viele neue Freunde. Sie ankerten neben unserem Schiff und beobachteten uns stundenlang.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”