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Seezigeuner in der Sulusee
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armen Ureinwohner sind von der Sonne dunkelbraun und werden so schnell ausgegrenzt. Für uns machte es eher einen Eindruck, den wir aus Action-Filmen mit maskierten Terroristen kennen. (Natürlich nur in unserer Fantasie...) Der letzte Teil unserer Seereise sollte uns jetzt zum Underground-River führen, einem kilometerlangen Höhlenlabyrinth, das vom Meer aus mit kleinen Booten zu befahren ist.
Delphine folgten in weitem Abstand unserem Schiff, als plötzlich ohne Vorwarnung wieder die Ruderkette brach. Der spontane Kommentar von July: „Shit again!“ Wir übernahmen wieder mit der Handpinne.
Nach zwei Stunden Fummelarbeit war wieder ein Kettenglied provisorisch repariert. Ich glaube nicht, dass viele Segler in Deutschland mit so wenig Werkzeug und Ersatzteilen, vor allem ohne Funkgerät, eine Seereise in der Sulusee riskieren würden. Durch diese Panne waren wir gezwungen, noch einmal eine Bucht zum Übernachten zu suchen. Die Kulisse Palawans ist einmalig schön und sehr abwechslungsreich. Wir entdeckten schnell einen Strand mit nur einer kleinen einsamen Hütte. Mit dem Dingi ließ ich mich von July an Land fahren und stattete der Familie dort meinen Besuch ab. Eine Frau mit einem Lendenschurz und vier völlig verlauste Kinder mit kahlgeschorenen Schädeln begrüßten mich schüchtern lächelnd. Zu meiner großen Überraschung sprach die Frau etwas Englisch. Sie zeigte mir stolz die schön angelegten Felder und ihren Garten. Die Hütte war in einem erbärmlichen Zustand. Wände gab es nicht, nur ein Dach aus Palmwedeln. Sie erzählte mir von ihren Problemen mit hühnerfressenden Pythons und dem größten Problem der ganzen Familie-Malaria. Wieder das andere Gesicht Asiens. Bianca ließ einige ihrer Medikamente dort und ein paar Kleidungsstücke für die Mama.
July bereitete am Abend ein hervorragendes Menü aus den letzten Vorräten. Satt und zufrieden entschieden wir uns, etwas früher in die Kojen zu gehen, da wir früh morgens zum Undergound-River starten wollten. Mein Freund Hans litt während der gesamten Reise an der Seekrankheit und konnte gar nicht so viel essen, wie er dem Meer wieder herausgeben musste.
Mitten in der Nacht hörten wir plötzlich Stimmengewirr direkt neben der Kembali. Unser erster
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”