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Kopfjäger im Internet
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Geschwindigkeit saust man neben dem Boot den Fluss mit den Beinen voraus, hinab.
Nach drei Stunden hatten wir dann die Verladestation erreicht, von wo aus die Boote am nächsten Morgen mit der Bahn wieder an den Ausgangspunkt zurückgebracht werden sollten. Bei dem gemeinsamen Essen stand das vergangene Abenteuer im absoluten Mittelpunkt. In meinem Taucherlogbuch ist dieses Rafting als sehr abenteuerliches Erlebnis verewigt.
Als wir wieder im Zug saßen, der uns alle zurück nach Kota Kinabalu bringen sollte, hatten wir ein Geruchserlebnis der dritten Art. Im Waggon wurden unglaubliche Mengen der sogenannten Durian - Frucht vertilgt. Der Geruch lag ungefähr in der Mitte zwischen Aas und menschlichen Exkrementen. Wie uns die Einheimischen lächelnd versicherten, hatten diese Früchte aber einen paradiesischen Geschmack. Unsere Nasen lehnten aber einen innigeren Kontakt zu diesem Gaumenschmaus deutlich ab.
Wir waren froh, als wir den Zug wieder verlassen konnten. Unsere Ladies hatten schon ein sehr flaues Gefühl in der Magengegend.
Vor Kota Kinabalu liegen einige sehr schöne Inseln, die zum Baden, Schnorcheln und faulenzen einladen. Das Wasser ist kristallklar. Wenn man Glück hat, kann man sogar Schildkröten im seichten Wasser beobachten. Es gibt auf Manucan Island eine kleine Bungalowanlage und ein nettes Restaurant. So verbrachten wir den zweiten Tag mit Nichtstun und dösten in der Sonne.
Im Jahr 2001 wurde eine Insel weiter nördlich deutsche Touristen von philippinischen Guerillas entführt. Die gesamte Weltpresse berichtete darüber. Die Familie Wallert hatte damals am eigenen Leib erfahren müssen, das Paradiese auch gewaltige Fehler haben.
Wenn man es richtig bedenkt, haben wir nur Glück gehabt.
Wir wussten ja, dass am nächsten Morgen die anstrengende Bergtour auf uns wartete. Pünktlich um sechs Uhr wurden wir vom Winner Hotel abgeholt und eine kurvenreiche Straße brachte uns zum ersten Camp in 1800 Meter Höhe. Der Kinabalu zeigte sich an diesem Tag in seiner vollen Schönheit. Keine Wolke verdeckte den Gipfel.
Wir bezogen unseren Bungalow und beschlossen, noch am Nachmittag einen kleine Probe auf unsere
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”