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Kopfjäger im Internet
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dieses Parks ein Muss für jeden Reisenden in Sabah. Man fühlt sich den menschenähnlichen Lebewesen sehr nahe und der Kontakt regt zum Nachdenken an, etwas mehr für die Natur zu tun, auch oder gerade als Tourist. Judy war ganz angetan von unserer Reisegruppe und bat mich ihr doch ein Foto zu senden und in Kontakt zu bleiben.
Als sie mir dann ihre Visitenkarte gab staunte ich nicht schlecht. Die Reiseagentur hatte ihre eigene Website im Internet und einen E-Mail Anschluss. Dies war für Deutschland im Jahre 1996 noch sehr selten. Heute haben wir mit unserer Informationsplattform für modernen Zahnersatz www.zz-l.de zwischen 70.000 und 95.000 Zugriffe im Monat. Auch über die vielen Anfragen aus aller Welt über Zahnersatz, kamen nette Kontakte zustande. Eben moderne Kommunikation.
 
Die Zeit der Kopfjäger hat kaum noch Erinnerungswert bei den Menschen. Einige Schädel, die man bestaunen kann, sind wohl doch heimlich von Friedhöfen entwendet worden. Der Eindruck drängt sich förmlich auf.
80 % Christen in Sabah, ein großer Unterschied zum restlichen Malaysia, in dem die große Masse der Menschen Mohammedaner ist. So sind auch die Menschen hier, viel aufgeschlossener dem Neuen und sehr „Open minded“ den Fremden aus Europa gegenüber. Die letzten Tage in Kota Kinabalu vergingen viel zu schnell. Wir besuchten noch einmal die Insel Manukan und faulenzten noch ein wenig in der tropischen Sonne. Am letzten Tag erfuhren wir noch eine Menge über Hongkong, als wir ein Pärchen Schweizer kennenlernten, die dort seit Jahren leben und arbeiten. Die Angst vor dem Wechsel zu China war ihnen deutlich anzumerken. Selbst einen Schweizer Pass hatten sie sich wieder besorgt. Keiner glaubt den Chinesen, dass die Situation für die Menschen dort so bleiben wird wie sie ist. Lassen wir uns überraschen. Wir waren froh, der etwas größeren politischen Sicherheit in unserem Land den Vorzug gegeben zu haben.
Die Erinnerung an Sabah ist der Unterschied zwischen der pulsierenden modernen asiatischen Metropole und dem Raubbau an der Natur. Die Technik dort ist zum Teil der unseren überlegen und die Wirtschaft geht steil nach oben. Die Menschen sind fleißig und wissen, dass man Geld verdienen
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”