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„Bula Fiji“ - Menschen zum Verlieben
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Schiff jeden Moment kentert. Als dann noch ein Jumbo im Tiefflug über uns hinwegdonnerte, wurde die Fahrt noch etwas spektakulärer. Für die Flora und Fauna in den Mangroven kann diese Art Spaß jedoch nicht besonders positive Auswirkungen haben.
Viti Levu die Hauptinsel ist voll erschlossen und beherbergt die gesamte Industrie Fijis. Jedoch führt nur eine schmale Ringstraße um die Insel. Sobald man sich in das Landesinnere begibt, ist das ursprüngliche Fiji zu sehen und zu erleben. Die Menschen sind aber auch in den Ressorts sehr aufgeschlossen und freundlich. Ein großes Problem auf der Hauptinsel ist die Konfrontation zwischen den Fijianern und den zu Tausenden in das Land gebrachten Indern, die in den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts als Arbeiter in den Zuckerrohrfeldern tätig waren. Sie wurden von den Briten „importiert“.
Die Inder führen das Geschäftsleben an. Die meisten Geschäfte und Hotels werden von ihnen geleitet. Allerdings gehört das Land den Fijianern. So gibt es mit deren Forderung, die Pachtverträge nicht zu verlängern, im Land bereits große Streitigkeiten. Die Fijianer sind größtenteils nicht besonders wild auf Arbeit aller Art. Dafür genießen sie ihr Leben. Durch die Gemeinschaft im Dorf haben alle zu essen und zu trinken. Die Hierarchie in den Dörfern hat sich in den letzten hundert Jahren nicht verändert. An oberster Stelle steht die Regierung und der Präsident.
Nur mit der Zustimmung des Rates der Häuptlinge, dem Council of Chiefs dürfen Entscheidungen getroffen werden. Die obersten Häuptlinge werden als Tui bezeichnet, was ungefähr der Position eines kleinen Inselkönigs gleichkommt. Die Häuptlinge der einzelnen Dörfer sind die Chiefs und jedes Dorf hat einen Dorfsprecher, den Turanga ni Koro. Alle diese Titel und Würden können nur vererbt werden.
Eine einfache Familie hat so nie die Möglichkeit in der Rangfolge aufzusteigen.
Um mit dem Häuptling zu sprechen, muss man erst einmal am Rand des Dorfes stehenbleiben, Sonnenbrille und Kopfbedeckung abnehmen und nach dem Turanga ni Koro fragen. Dieser fragt nach den Wünschen und wenn es genehm ist, kontaktiert er seinen großen Boss. Man wird zu seiner Hütte gebracht und bringt dort sein Anliegen vor. Dann übergibt man das Gastgeschenk, eben diese Kava- Wurzeln als Sevusevu.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”