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„Bula Fiji“ - Menschen zum Verlieben
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Die nächsten sechs Tage verbrachten wir dann auf der Insel Waya, nördlich von Viti Levu. Eine Österreicherin führte dort das Octopus Ressort. Eine kleine Anlage mit schönem Garten und landestypischen Cottages. Alles sehr einfach aber sauber. Schnell lernten wir dort eine dänische Familie kennen und einen Amerikaner aus Los Angeles mit seiner Frau. „Ole Pedersen is my name!“ rief er uns schon von weitem zu. Er sah aus wie ein Wikinger. 65 Jahre alt aber aktiv wie ein 30-jähriger. Er hat schneeweisses Haar und einen grossen weissen Schnauzbart. Wir haben viel Spaß miteinander gehabt und einige schöne Ausflüge zusammen unternommen.
Sonntags ging es mit der gesamten Dorfbevölkerung in die Kirche. Wieder hatten wir alle möglichen Assoziationen an alte Südseefilme und eine ausgeprägte Gänsehaut, als wir die melodischen Chöre und Kirchenlieder hörten.
Zwei deutsche Aussteiger wohnten in einer Hütte in der selben Anlage. Er hatte das Beamtentum in Deutschland satt, sein gesamtes Eigentum verkauft und war mit Sack und Pack nach Fiji verschwunden. Seine Möglichkeit dort Geld zu verdienen, nutzte er mit einem Motorboot, das er dort an Touristen vermietete. Er fuhr mit ihnen zum Schnorcheln bot Bootsausflüge in die Gruppe der anderen Yasawa Inseln an.
Auf Turtle Island in den Yasawas, wurde 1987 der Film „Die blaue Lagune“ gedreht. Das Wasser auf Waya war recht trüb, so dass wir uns entschieden, dort nicht zu tauchen. Auch das Schnorcheln war sehr enttäuschend. Um so netter waren die Einheimischen, denen ich Backgammon beibrachte oder mit ihnen Kava trank und Gitarre spielte. Wir relaxten und vergaßen den Stress in Deutschland. Als Ole Pedersen nach vier Tagen die Insel verließ, ging die Stimmung doch etwas nach unten.
Ein herzlicher, jung gebliebener Pensionär, den alle liebgewonnen hatten. Selbst die Fijianer sprachen über Ole. So standen am Tag seiner Abreise alle Touristen und sehr viele Wayaner am Strand.
Wir schauten noch lange winkend dem Boot nach, als es langsam kleiner wurde und schließlich am Horizont verschwand.
Wir haben uns schon mehrfach geschrieben und oft telefoniert. Innerlich haben wir beschlossen, uns einmal wieder zu treffen. Wer weiß heute schon, wo und wann? Freunde von uns, man erinnere sich an
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”