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„Bula Fiji“ - Menschen zum Verlieben
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die Keniasafari, haben ihn besucht und von uns gegrüsst.
Ingrid, die Besitzerin der Anlage war in großen finanziellen Schwierigkeiten, was sich darin äußerte, dass zum Ende unseres Aufenthaltes die Getränke und das Essen knapp wurden. Kein Brot mehr, keine Selters, keine Drinks usw.
Wir kamen uns schon vor wie Schiffbrüchige. Die lustige Runde Touristen sorgte aber für Ablenkung und als unser Boot zurück zum Flughafen nach Viti Levu fuhr, hatten wir doch viele sehr schöne Erinnerungen an Waya und deren Bewohner.
Unser kleines Flugzeug brachte uns heil nach Kaduvu (gesprochen Kandavu), einer recht großen, dicht mit Urwald bewachsenen Insel, südlich der Hauptinsel. Straßen gab es dort nicht und so fuhren wir mit dem Boot des Nukubalawu Ressorts um die ganze Insel (2 ½ Stunden).
Wir hatten auf diese Weise gleich den ersten Eindruck von unserem dritten Ziel in den Fijis. Unser Kapitän hatte seine Wurzeln auf den Salomon Islands. Die Menschen dort haben dunkle Haut wie die Aborigines Australiens, aber hellblonde Haare. Da er allerdings schon an die 70 Jahre alt war, war sein Haar und der Vollbart schneeweiß. Ein eindrucksvoller Anblick. Wir erinnerten uns an die Schlümpfe... . (Sagmal, wo kommst Du denn her?)
Das Ressort lag in einer Bucht inmitten eines Mangrovensumpfes. Der Strand war sehr enttäuschend, wie so oft auf den Fijis. Braun und recht trüb war das Wasser vor den Bungalows und eine Unmenge Moskitos wartete schon auf frisches Blut aus Europa.
Wir hatten genügend Abwehrmittel und einige chemische Keulen mit. Wieder einmal entschädigte die Aufgeschlossenheit, die Herzlichkeit und das einmalig gute Essen für die fehlenden Südseestrände.
Das Restaurant hatte eine unglaublich gute Küche. Selbst Kuchen, leckere Suppen oder ein Pudding fehlten nicht in unserem Speiseplan. Morgens gab es sogar frisch gebackene Brötchen und wie überall auf Fiji wurde mit einer Trommel aus einem Baumstamm zum Essen oder zum Kirchgang gerufen.
Das größte Erlebnis auf Kadavu war allerdings das Astrolabe Reef, ein großes Barriereriff, das sich 40 Kilometer entlang der Insel zieht. Heile Korallen, Unmengen Fische, keine Verschmutzung durch Industrie oder Touristen. Mit zwei Worten - TAUCHEN SATT!
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”