Impressum     Copyright / Disclaimer
„Bula Fiji“ - Menschen zum Verlieben
Seite 159
Mit dem Sohn des Chiefs, Mr. Kabakoro, einem sehr europäisch wirkenden, groß gewachsenen Fijianer, kam er schon nach kurzer Zeit zurück. Wir übergaben unser Sevusevu das Gastgeschenk. Wie üblich ein Bündel Kavawurzeln. Wir legten das Geschenk vor seinen Füssen ab. Diese Geste lockerte die Stimmung im Dorf gänzlich auf. Mit einem breiten Lächeln erzählte er uns, dass er in den USA und in Korea studiert hatte. Ihm oblag bereits die politische Führung einiger Gebiete in der Umgegend. An Biancas Blicken konnte ich eine gewisse Sympathie für diese, sehr männliche Erscheinung ablesen.
 
Eine sehr ehrlich gemeinte Herzlichkeit schlug uns beiden entgegen. Wir wurden einem koreanischen Arzt vorgestellt, der in Naweni eine kleine Klinik eröffnen wollte.
Er war schon in den Verhandlungen mit der Regierung und hatte ein Grundstück in Naweni erworben. Die Frau des Häuptlingssohnes kam aus Hawaii. Wir waren uns schnell alle sehr sympathisch. Fast eine Stunde wurde beraten, auf welche Weise wir unser Krabbenspektakel sehen könnten.
Schließlich erfuhren wir enttäuscht, dass das Dorf einen chronischen Mangel an Jungfrauen hatte.
Der Bruder des Chiefs erklärte sich allerdings bereit, die Führung und den Gesang anstelle der Jungfrauen zu übernehmen. Ich war frustriert, hatte ich mich doch auf den Gesang der Jungfrauen gefreut... . Der Koreaner und sein Freund, Manager einer koreanischen Holzimportfirma(!) erklärten sich bereit, uns vom Hot Spring Hotel abzuholen. Viele Länder bemühen sich an dem Holzreichtum der Fijis zu partizipieren. Zum Glück ist die Regierung in der Hinsicht recht clever. Die Einheimischen passen sehr gut auf ihre Natur auf.
Wir nahmen gern dieses Angebot an und trafen uns am nächsten Morgen vor dem Hotel um den Weg nach Naweni anzutreten. Bis zu der kleinen Insel, auf der die Krabben leben sollten, sind wir allein zwei Stunden durch den Dschungel gelaufen. Bei Ebbe, kilometerweit zu Fuss über das Riffdach, erreichten wir die Insel der Krabben nach einer Stunde. Schweißnass und total erschöpft zogen wir Myriaden von Mücken an und hatten diesmal keinerlei Insektenabwehrmittel dabei.
Egal! Wir waren gespannt auf die Krabben.
Wir erreichten eine kleine, smaragdgrün schimmernde Grotte mit kristallklarem Wasser. „Nicht lachen,
Teil-6    133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164  165  166  Ende
Symbol-vorwärts
Symbol-zurück
RabattRadar - Best of Schnäppchen
Pauschalreisen
Buchen Sie Ferienhäuser & Ferienwohnungen in Deutschland
Baby
Übersetzen, Dolmetschen
Sprachkurse, Englischkurse

Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
Home
Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”