amüsierten uns über die verrückten Sprüche der Aussies und genossen das Baden und unser immer noch
phantastisches Wetter in der eigentlichen Regenzeit.
Zurück im Dorf war Dank unseres Fahrers unser gesamtes Gepäck inklusiv Surfboard im hinteren Teil des
Kleinbusses eingeschlossen. Nach vorn ein massives eingeschweißtes Gitter, nach hinten ein nicht öffnendes
Türschloss.
Unser Taxifahrer bemühte sich redlich, aber wir hatten alle keine Chance. Wir probierten fast alles, vom
Treten bis zum Faustschlag, vom Vodoozauber bis zum Wutanfall. Erst ein kräftiger Spritzer aus einer Coca
Cola Flasche ließ das klemmende Schloß aufspringen.
Wieder der Spruch des Aussies:
„If there is any problem, Coca Cola will fix it up…”
Wir genossen noch ein paar Stunden Sonnenschein im Garten von Audrey´s Guesthouse. Dann war wieder mal
eine schöne Reise fast zu Ende.
Auf dem kleinen Flugplatz trafen wir, welch ein Zufall, das Pärchen aus Kanada wieder, die wir auf
Kadavu kennenlernten. Sie waren uns dort schon sehr sympathisch. Heute haben sie ebenfalls einen
Internetzugang und wir schreiben uns lange Briefe.
Brummend erhob sich unsere kleine Propellermaschine vom Airstrip Taveunis. Flugplatz konnte man wohl nicht
dazu sagen und brachte uns als ihre einzige Passagiere zurück nach Nadi.
Dort wartete dann schon die Korean Airlines, um uns in 26 Stunden via Seoul und Paris zurück nach Hamburg
zu bringen.
Das letzte Stück noch von Lübeck mit dem Auto nach Palingen, unserem kleinen Paradies in Mecklenburg,
dann hatte uns die Realität wieder.
Nein richtige Aussteiger sind wir wohl doch nicht, aber eine kleine Flucht auf Zeit, warum eigentlich
nicht.
Wir haben auf dieser Reise wieder so viele Menschen kennengelernt, fremde Tiere, Pflanzen und Gebräuche
gesehen. Für uns ist es sicher, dass wir die Südsee mit ihren Menschen und ihrer Kultur noch einmal
besuchen werden.
Die Tanoa steht in meinem Büro, ich serviere zwar im Labor keine
