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Walhaie in den Similans
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Polarniveau. Das führte zu einer Streichung seines Trinkgeldes. Selber schuld!
Die Rückfahrt gestaltete sich dadurch sehr feucht und rasant. Eigentlich für uns eher eine Belohnung als eine Bestrafung. Es ist mehr als beeindruckend, mit 50 km/h durch schmale Kanäle zu sausen und die scharfen Kurven erst zu sehen, wenn der Kapitän in letzter Sekunde abrupt die Richtung ändert.
So war der eigentliche Spaß an der Klongfahrt die vermeintliche Bestrafung der Passagiere durch den Kapitän. James Bond war ein Scherz dagegen.
Wir trockneten uns in einem kleinen Restaurant am Ufer und bestellten uns ein rotes Thaicurry und eine Tom-Kha-Gai, auch Hühnersuppe genannt. Nach dem ersten Bissen schlagen einem zwar die Flammen aus dem Hals, sie ist aber absolut lecker. Es ist wirklich oft höllisch scharf gewürzt.
Aber wenn man sich erst einmal an die Chillirationen gewöhnt hat, ist die Thaiküche die wohlschmeckendste der Welt. Frischer Koriander, Ingwer, Zitronengras, Kreuzkümmel, Fischsauce, Basilikum und vieles mehr, geben ein völlig neues, ungewohntes Aroma. Die Vielfalt der Gerichte und Gewürze ist fast unendlich. Zwischen scharf, süß, sauer, salzig und bitter sind alle Abstufungen und Kreationen erhältlich. Besonders der chinesische Markt im Zentrum bietet Gaumenfreuden aller Art. Selbstverständlich auch die üblichen Kulturschocks, wie zum Beispiel plattgeschlagene Enten im Stück gebraten, eingelegte Schlangen, Eingeweide in Süßsauer oder angebrütete Eier von diversen Vögeln. Ein Geruchserlebnis der dritten Art. An jedem größeren Tempel werden in Käfigen Unmengen kleiner Singvögel angeboten. Man kann sich für einige Baht so ein Tierchen kaufen, um es dann als Glücksbringer fliegen zu lassen. Wir haben uns vorgestellt, wie viele tausend Vögel pro Tag eingefangen werden müssen, um diesen Bedarf zu decken. Wie viele werden dabei pro Tag diese Prozedur nicht überleben? Nach einigen Tempeln und noch mehr Palästen war unser Bedarf an Kultur vorerst gedeckt. Die wunden Füße entschieden sich für den Heimweg per TUK-TUK. Diesmal ohne Stops, aber mit deutlich höherem Preis! Vor dem Hotel boten Händler die üblichen Kopien von Sonnenbrillen, Uhren, Mode und Accessoires an. Ich entschied mich spontan für eine 20.000 DM Rolex - und eine 5.000 DM Breitling Uhr. Beides zusammen für knapp 30 DM. Wahrscheinlich immer noch viel zu teuer, aber Handeln macht Spaß.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”