Zypern, die Insel der Götter?
Im Sommer 1999 nahmen wir die nette Einladung unserer Freunde aus London an, ihre Wohnung in Larnaca für einen Urlaub auf Zypern zu nutzen.Die Anreise war mit 3 ½ Stunden Flug ungewohnt kurz für uns als Ferntouristen. Eine Insel mit vielen britischen Einflüssen, perfekten Autobahnen und sauberen Stränden erwartete uns. Andrews Freund Chris, seines Zeichens Chef des Gerichtes in Larnaca erwartete uns am Flughafen mit einem Mercedes. Das pulsierende Leben in Larnaca, die Sauberkeit der Strassen und die modernen Häuser liessen uns kaum an das Griechenland denken, dass wir auf Kreta kannten.
Wir erwarteten eine kleine Ferienwohnung in der Nähe des Strandes. Chris brachte uns jedoch zu einer komfortablen Penthouse-Wohnung im sechsten Stockwerk eines modernen Hochhauses in Larnaca. Air-Condition, voll eingerichtete Küche und Satellitenfernsehen. 70 m² Dachterasse mit Blick über Larnaca und den Strand. Wir hatten uns wohl doch in dem Einkommen unseres griechischen Friseurs Andrew etwas getäuscht... .
Der Tourismus läuft in wohlgeordneten Bahnen ab. Autovermietungen an jeder Straßenecke und Stadtleben wie in Hamburg oder Frankfurt mit entsprechendem Verkehr. Nachts promenieren Touristen an der Strandmeile und überall laden kleine Tavernen oder moderne Restaurants zum Verweilen ein.
Die Hitze machte uns doch zu schaffen. Wir mussten unseren Urlaub durch die berufliche Situation schon im Juli antreten. 40° C im Schatten und Nachts 28° C. Wir waren oft froh über die Klimaanlage in der Wohnung.
Wir mieteten uns für die zwei Wochen ein Auto, um jeden Winkel des griechischen Teils zu erkunden. Die Hitze zwang die Klimaanlage im PKW als Erfrischung zu nutzen.
Jeder Spaziergang wurde zur schweißtreibenden Aufgabe. Die Temparatur belastete uns mehr als das Klima der Tropen.
Die Idee, uns Ausgrabungsstätten oder Museen anzusehen, wurde schnell verworfen. So bewegten wir
