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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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gemächlich durch die Hitze und einige Autos überholten uns hupend mit völlig überhöhter Geschwindigkeit. Es dauerte auch nicht lange, bis wir die ersten ausgebrannten Wagen links und rechts neben der Fahrbahn entdeckten. Nein, kein Krieg. Die Fahrer hatten sich überschätzt. Wie bei uns zu Hause... .
Die Strasse schlängelte sich zwischen hohen Felsmassiven hindurch und gab ab und zu den Blick auf das Meer frei. Dunkelblau hob sich die Küstenlinie vom hellen Sand der Wüste ab. Einige Beduinensiedlungen lagen versteckt in den Tälern und an den Berghängen. Eine beeindruckende Landschaft. Sie erinnerte uns an Fotos von der Mondoberfläche.
Nach einer längeren Armeekontrolle erreichten wir Dahab. Wir waren mit unserer Entscheidung zufrieden. Keine Touristensilos, keine Bettenburgen. Nett angelegte, gepflegte Hotelanlagen begrüßten uns an einer langgestreckten, sichelförmigen Bucht.
Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und eine paradisische Ruhe.
Das Swiss Inn, eine schöne, saubere und weitläufige Vier-Sterne Hotelanlage war eine gute Wahl.
Nach unseren Abenteuerreisen in den Tropen, wollten wir uns jetzt ein wenig verwöhnen lassen. Das freundliche Personal trug eine Menge dazu bei.
Ein großer Pool, geräumige Zimmer mit Air-Condition, der traumhafte Blick auf das Meer und der nette Empfang ließ uns viel erwarten. Das Klima war viel besser als in Sharm el Sheik. Ein kräftiger Wind kühlte uns etwas ab. Die Temparatur lag bei 28° C. Wir stromerten um die Hotelanlage und machten uns mit den Gegebenheiten vertraut. Es gab sogar eine kleine gepflasterte Joggingstrecke am Strand. Fünf Kilometer lang und toll gekennzeichnet. Die Hotels waren alle in einer schönen Gartenanlage versteckt. Palmen, Bougainvilien, eine unglaubliche Blütenpracht und alles sattgrün. Woher kam um Gottes Willen das ganze Wasser für diese Pracht??? Das Wasser war sehr klar, aber mit 21° C nicht unbedingt warm. Erfrischt vom ersten Bad wollten wir uns ein wenig beim Dinner stärken.
Eine lange Anreise musste ja dieses Jahr nicht verarbeitet werden. Nicht einmal eine große Zeitverschiebung.
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”