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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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Das Buffet sprengte jeden Rahmen. Überladene Tische mit Fleisch, Fisch, Krustentieren, ´zig unterschiedlichen Salaten und einem ungeheuren Dessertturm bedeuteten uns, dass wir in diesem Urlaub garantiert nicht unser Gewicht halten würden. So sind wir dann jeden Morgen vor dem Frühstück unsere fünf Kilometer gejoggt. Soll ja gesund sein.
Etwas schwerfällig verließen wir nach dem Abendessen das Hotel, um uns den kleinen Ort Dahab anzusehen. Wir hatten vorher eine Menge gelesen, über kleine charmante Restaurants am Wasser, der Fußboden gepflastert mit bunten Kissen. Mir war nach einer Wasserpfeife mit Apfeltabak und einem eiskalten Bier. Gleich vor dem Hotel, riefen uns bestimmt zehn Taxifahrer „Taxi, Taxi“ zu. Nach zähen Verhandlungen zahlten wir für den fünf Minuten Trip umgerechnet drei Euro.
Mit der Gewissheit, über das Ohr gehauen worden zu sein, erreichten wir die kleine Strandpromenade. Der Reiseführer und das Internet hatten nicht zu viel versprochen. Kleine Basare, kuschelige Restaurants mit Kissen und Wasserpfeifen, kein Touristengedränge und jede Menge zu entdecken. Tauchschule an Tauchschule, aber auch hier wieder kaum Touristen. Es viel uns sofort auf, dass die Ägypter überhaupt nicht aufdringlich waren. (Bis auf Einige, die dann aber auch alles gaben, um Gäste und Käufer zu verschrecken.) Niemand wollte uns in die kleinen Geschäfte zerren. So suchten wir uns in Ruhe eine der kleinen Kissenburgen aus und versanken in den Polstern.
Mit dem Blick auf das nächtliche Meer, dem Rauschen der Wellen und der obligaten Wasserpfeife endete unsere erste Erfahrung mit dem nahen Osten.
Für den Rückweg zum Hotel zahlten wir nach den Informationen einiger englischer Taucher nur noch die Hälfte.
Das Frühstück nach dem ersten Jogging war ein Gedicht. Einfallsreich und lecker angerichtet, noch netter serviert. Wir haben uns einen schönen Platz am Pool ausgesucht und dann den Strand gesichtet. Toll, für die Sonnenschirme und weichen Liegen brauchte man nicht zu zahlen und kein Handtuch war an die Liegen geknotet, um auf typisch deutsche Art sein Revier abzustecken.
Gegen Mittag nahm der Wind zu und wir ahnten, warum Dahab ein El Dorado für die Surffreaks


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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”