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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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geworden ist. Locker sieben Windstärken und die flache Bucht hatten dafür gesorgt, dass unzählige Surfschulen hier überleben konnten. So war dann auch gegen Mittag die Bucht bedeckt mit bunten Segeln und den Lenkdrachen der Kite-Surfer.
Schon nach einer Stunde am Strand ahnte Bianca, dass es mir zu langweilig wurde. Typisch für jeden Urlaub. Meine Erholung ist Abenteuer und Entdeckung. Also Maske und Schnorchel angelegt und raus zu den bunten Fischen. Enttäuscht kehrte ich schon nach zehn Minuten an den Strand zurück. Sand, so weit der Blick unter Wasser reichte. Bunte Fische? Keine Spur.
Das sollte das rote Meer sein? Ich war sehr enttäuscht. Mit der Hoffnung auf andere Aussagen interviewte ich die Touristen am Strand.
„Ja, für´s Schnorcheln musst Du woanders hin, hier ist die Ecke für die Surfer!“
Das ließ mich hoffen. Da ich von 1979 bis 1986 aktiv gesurft habe, beeindruckte mich der Fortschritt der Technik sehr. Ich ließ mir von den Kids die neuen Segel, Gabelbäume und Bretter erklären. Mein erster Gabelbaum war damals noch aus Holz... .
Grinsend erklärte mir ein junger Australier, wie heute die Tampen am Mast befestigt werden.
Er hatte seinen Spaß damit, meine Erzählungen von der damaligen Technik zu kommentieren. Ich kam mir vor wie ein Steinzeitmensch. Dem werd ich zeigen, dass ich es noch drauf habe.
So mietete ich mir für zwei Stunden ein etwas größeres Brett, das 84 Kilo meines Erachtens gut verkraften konnte. Mein Gedanke war nur: Hoffentlich blamierst du dich nicht.
Mit Erstaunen stellte ich fest: Auch nach 16 Jahren funktionierte der Wasserstart noch ganz locker. Ich klinkte meinen Trapezgurt ein und ab ging die Post.
Erschreckt stellte ich fest, dass die Dinger auch ordentlich schneller und wendiger geworden waren. Das Brett flitzte über das Wasser und die kleinen kurzen Wellen bearbeiteten meine Bandscheiben. Meine Arme wurden immer länger und die drei Kilometer bis zur Sandbank kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Bloß nicht reinfallen, dachte ich. Der letzte Wasserstart liegt lange zurück. Motorboote, die einen wieder reinschleppen konnten, gab es hier auch nicht.
Erschöpft ließ ich mich in das Wasser gleiten, als es Knietiefe wieder erreichte. Etwas außer Atem


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Urlaub auf Gran Canaria

Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”