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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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Unser Tauchoperator wurde Sea-Dancer, wir entschieden uns schnell. Ein gut ausgerüsteter Dive-Shop mit modernem Equipment und sehr moderaten Preisen. Die Besitzerin stammte ursprünglich aus Namibia. Unser Guide war nett und gut ausgebildet. Es war also keine Überredungskunst notwendig, um uns am nächsten Morgen zum ersten Double-Dive am Hotel abzuholen. Shark-Hole und Coral-Garden. Hörte sich gut an, wir waren sehr gespannt.
Nach unserem Frühsport (die üblichen fünf Kilometer) und einem opulenten Frühstück bestiegen wir den Jeep. Zwei Frauen, zwei Männer und eine Tauchlehrerin. Der Weg führte durch die Geröllpiste an den Strand und dann an der großen Bucht entlang bis zu einem Militärposten. Hier stoppte der Fahrer und wir begannen unsere Ausrüstung vorzubereiten. Bianca hatte mitbekommen, dass in der vergangenen Woche Delfine in der Bucht gesehen wurden. Sie war daher sehr schnell im Wasser.
Unsere erste Begegnung war allerdings die mit der Wassertemperatur. Im Vergleich zu der Wüstenluft war die mit 20° C nicht gerade kuschelig.
Mit der Vorstellung eine Stunde dort unten herumzupaddeln, machte ich mir warme Gedanken mit der Vorfreude auf allerlei Unterwassergetier.
Die erste Begegnung war schon im flachen Wasser mit einer schönen Karettschildkröte. Das ließ uns hoffen!
Biancas Angst galt der Technik ihrer Ausrüstung. Seit der Walhaisafari in Thailand hatte sie keinen einzigen Tauchgang mehr gemacht und war entsprechend unsicher. Mit Händchenhalten war sie dann doch etwas ruhiger und genoss die erstaunlich heile Welt unter Wasser. Ein paar schöne Rotfeuerfische und bunte Korallen ermutigten uns, doch ein Package zu buchen.
Mit 12 Euro pro Tauchgang vergleichsweise sehr günstig. Das Equipment war fast unbenutzt. Sea-Dancer war wohl noch nicht so lange in Dahab.
Die Korallenformationen waren sehr beeindruckend. Die Sichtweite lag bei 25 Meter. Nach einer halben Stunde wurde uns doch etwas frisch. Ich hatte leichtsinnigerweise auf eine angebotene Kopfhaube verzichtet. Nach der obligaten Oberflächenpause bei 35° C im Schat-ten (Schatten gab es allerdings nicht), waren wir doch froh, wieder abzutauchen. Das Shark-Hole liegt etwas abseits im
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”