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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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zeichnet sich in der Umgebung gestochen scharf ab und ist immer ein Highlight für Taucher, die dort Großfische erwarten oder den Kick des Tieftauchens. Schon viele Taucher sind dem Reiz der Tiefe erlegen. Auch in Dahab stehen einige Schilder am Blue Hole, die an die verstorbenen Taucher erinnern und die Touristen warnen, über die erlaubte Tiefe von 40 Metern hinauszutauchen.
Es war einfach nur schön. Die Artenvielfalt, das klare Wasser und der Kontrast der Geröllwüste an der Oberfläche. Selbst der Einstieg in das Blue Hole durch eine Art Schornstein ist schon ein besonderes Ereignis. Man gleitet in einem schmalen Schacht in die Tiefe, der sich plötzlich in das „Deep Blue“ öffnet. Ein Muss für jeden Taucher. Der zweite Tauchgang führte uns zum sogenannten Canyon. Einer tiefen Felsspalte auf ca. 12 Metern Tiefe. Dieser Riss im Boden führte ca. 100 Meter weiter in eine breite Rinne am Meeresboden.
Das Verrückte an dieser Felsspalte: Sie ist 30 Meter tief und nicht mehr als einen Meer breit. Bianca zeigte mir einen Vogel, als ich versuchte, sie zu überreden mit mir dort hinabzugleiten. So blieb sie mit dem Guide an der oberen kante, während ich allein in die Tiefe glitt.
Halbdunkel umgab mich. Schroffe Felszinnen ragten aus dem Nichts. Der Meeresgrund war kaum zu erahnen. Die Luftblasen verschwanden über mir im Nichts. Aus den Nischen und Höhlen beobachteten mich unzählige Augenpaare auf meinem Weg durch den Felsspalt. Ich warf einen Blick auf meinen Tiefenmesser, 39 Meter! Ich sah nach oben und beobachtete die Luftblasen, die wie überdimensionierte Perlen im Blau verschwanden. Die Wände links und rechts neben mir wurden schmaler und ich bemühte mich, nicht gegen die spitzen Felsen zu schwimmen. Endlich wurde der Weg breiter und das Außenriff zeigte sich wieder in seiner ganzen Pracht. Bianca erzählte mir später, wie unheimlich es aussah, als meine Atemluft neben ihr aus der Felsspalte perlte. Es sah aus wie ein Vorhang aus Luftblasen. Wenn der Spalt breiter wurde, konnte sie sogar einen Blick auf mich erhaschen. Platzangst darf man für solche Ausflüge in die Unterwelt allerdings nicht haben.
Die Rückfahrt durch die Berge, die mit jeder Minute durch die Abendsonne ihre Farbe änderten, war auch so ein Moment, den man im Leben nicht vergisst. Am Strand ritt gerade eine Gruppe Beduinen auf ihren Kamelen im vollen Galopp vorbei, was den Reiz auch noch erhöhte. Die Fotos sagen nachher
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”