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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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Natürlich nur Tabak. Als Bianca wieder im Geschäft erschien, lud uns Mohamed für eine Revanche am nächsten Abend ein. Es schien ihm nicht geheuer, dass ein Deutscher ihn ohne Anstrengung und unter Zeugen im Backgammon geschlagen hatte. Ich willigte gern ein.
Am nächsten Abend saßen wir lange bei Tee und Gebäck und sprachen über die Probleme des 11. September. Wir waren überrascht, wie offen sei über ihre Feindschaft zu Israel und Amerika sprachen. In vielen Restaurants Dahabs waren Schilder aufgehängt: No dogs, no Israelis.
Ihrer Meinung nach haben die Amerikaner den Anschlag mit den Israelis vorbereitet und durchgeführt, um den Hass auf die Moslems zu schüren. Ein perfider Gedanke.
Bei einer Wasserpfeife sprachen wir über Gott, Allah und die Welt. Für uns war es unglaublich interessant, einmal eine andere Weltanschauung zu erleben. Dort gibt es eben nur Allah und Mohamed ist sein Prophet. Alles andere ist egal oder einfach nicht wahr. Sie steigerten sich doch sehr in ihren Hass auf die Amerikaner und Israelis und ich entschied mich, lieber das Thema auf das alte Ägypten zu lenken. Erstaunlich, was sie über die Pyramiden und ihre Pharaonen wussten. Der Chef erklärte uns die Zutaten für seine unterschiedlichen Parfums und die Zubereitung der Essenzen.
An diesem Tag verlor ich zwar beim Spiel, hatte aber doch einiges an Erfahrungen gewonnen.
Mit dem Taxi fuhren wir gegen 23 Uhr nachts zurück in das Hotel. Ich gab dem Fahrer umgerechnet fünf Euro und bat ihn um Wechselgeld.
Er grinste mich an und sagte: „No change...“.
Ich war stinksauer und gab meiner Forderung Nachdruck. Durch das Lamentieren wurden die Polizisten vor dem Hotel aufmerksam und gingen auf das Taxi zu. Jetzt behauptete unser Fahrer, er hätte mir das Wechselgeld schon gegeben. Was tun?
Ich ging auf´s Ganze und drohte ihm mit der „Schwarzen Liste“, die im Hotel aushängt. Dort werden Touristen vor Betrügern gewarnt. Seine Autonummer würde ab Morgen dort erscheinen, wenn er nicht das Wechselgeld herausrückt. Die beiden Polizisten konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen. Wussten sie doch, dass es eine solche Liste nie gab. Mit der Angst vor einem Umsatzeinbruch rückte unser Taxifahrer grollend das Wechselgeld heraus. Es waren zwar nur zwei Euro, aber ich denke, bei
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”