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Dahab, Abenteuer auf dem Sinai
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seinen nächsten Fahrgästen wird er zurückhaltender sein. Er stieg in den Wagen und brauste in Richtung Dahab davon. Jetzt konnten die beiden Polizisten sich nicht mehr zurückhalten. Prustend vor Lachen erzählten sie uns, das Mustafa bereits durch seine Geschäftsmethoden bekannt war. Allerdings hatte ihm der Arm des Gesetzes schon sehr schwer auf den Schultern gelegen. Die „Schwarze Liste“ wollten sie sich für die Zukunft merken.
Am nächsten Morgen organisierte ich mir einen Beutel mit Tintenfisch, um Abends an einem langen Steg in ca. drei Kilometer Entfernung auf Barrakudajagd zu gehen. Ich bereitete meine Angeln vor und sortierte Haken und Vorfächer. In der Hoffnung, die Barrakudas kommen nach Einbruch der Dunkelheit in Ufernähe umzujagen, zogen wir gegen 19 Uhr nach dem Dinner los. Die Strecke war im Dunkeln nicht so einfach. Die ersten beiden Kilometer gingen wir am Strand entlang. Dann verwehrte uns plötzlich ein Stacheldrahtzaun den Weg. Da dieser Zaun bis in das Wasser reichte, zogen wir es vor, wegen der zahlreichen Seeigel und Korallen doch lieber die Schuhe an den Füßen zu lassen und am Zaun entlang nach einem Tor zu suchen.
Tatsächlich, nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir ein kleines Tor. Es stand offen und wir marschierten den holperigen Schotterpfad weiter in Richtung des beleuchteten Piers. Zwei kleine Häuser standen vor dem Steg. Die Fenster waren beleuchtet. „Frag mal lieber, ob Du da Angeln darfst!“ Bianca war die ganze Geschichte nicht geheuer. Nach meinem lauten „Hallo“, fing es an, im Hause zu rumoren. Es polterte hinter einem Fenster und eine Gestalt rannte wild gestikulierend zurück in das Haus. Ein weiteres Fenster im Erdgeschoss öffnete sich. Im blassen Mondlicht erkannte ich eine dunkle Gestalt mit einer Maschinenpistole im Anschlag.
„Stop there and wait!” bedeutete er uns in einem Tonfall, der keinen Zweifel an seiner Autorität aufkommen ließ.
Zwei weitere Bewaffnete kletterten aus dem Fenster und näherten sich im Laufschritt. Bianca sagte nur leise: „Scheiße.“
Sie mussten schon geschlafen haben, denn alle drei trugen außer ihren Waffen nur Unterwäsche. Drei Moslems in Unterhosen mit Maschinenpistolen... . Welch ein Anblick. Vielleicht hatte ich deshalb
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Urlaub auf Sinai
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Inhaltsverzeichnis

Prolog
Vorwort
Teil-1 Teil-2
Teil-3 Teil-4
Teil-5 Teil-6
Teil-7 Teil-8
Epilog Reiseblog
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Heino Merten:“Flieger grüß mir die Sonne”